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GRAVEYARD

Hisingen blues

GRAVEYARD - Hisingen blues
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Artikelnummer:
176448
Format:
CD-Digi
Genre:
Rock/Alternative
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Aus dem Dickicht der Veröffentlichungen, die nach den guten alten Zeiten schielen (u.a. GHOST, THE DEVIL`S BLOOD, WOLFMOTHER), stechen GRAVEYARD als die absolut authentischsten Könige ihrer Zunft hervor!

Interview

GRAVEYARD
Singen den Blues
Für viele sind sie noch ein gut gehüteter Geheimtipp in Sachen bluesigem Heavy Rock, andere haben den Braten hingegen schon vor ein paar Jahren gerochen, als die schwedischen GRAVEYARD mit ihren Landsleuten von WITCHRAFT auf Tour waren: hier kommt „the next big thing“! Mit ihrem zweiten Album »Hisingen Blues« setzen GRAVEYARD zum Sprung aus dem Underground an.

Drummer und Schnurrbartträger aus Leidenschaft Axel Sjöberg scheint ganz genau zu wissen, was seine Band da gerade an begeisterndem Material zusammengetragen hat – insbesondere, wenn man sich den Quantensprung in punkto Songwriting vom selbstbetitelten Debüt hin zu »Hisingen Blues« anschaut. „Unser erstes Album wurde sehr schnell drei Monate nach der Bandgründung aufgenommen. Das neue hingegen wurde nach einigen Jahren auf Tour eingespielt und hat viel länger zum Fertigstellen gebraucht. Das ist einer der Hauptgründe, warum es meiner Meinung nach so viel besser klingt. Was mir am besten an »Hisingen Blues« gefällt, ist der wesentlich heaviere Sound, und die Songs auf dem Album unterscheiden sich sehr voneinander – sind aber trotzdem zweifellos GRAVEYARD-Songs. Vielleicht sind die Songs auch härter…nicht im „Heavy“-Sinne, aber einfach härter.“

Analoge Freuden
Wer den typischen GRAVEYARD-Sound kennt und liebt, weiß, dass dieser einer längst vergangenen Ära entsprungen zu sein scheint – man denke an Jimi Hendrix vor einer Orange Amp-Wand, oder aber an die Erdigkeit von PENTAGRAM. Fakt ist jedenfalls, dass hier niemand vor dem Pro Tools-Altar den Gott der fünf Millionen Tonspuren angebetet hat. „Wir haben im gleichen Studio wie letztes Mal aufgenommen“, berichtet Axel. „Und zwar bei Don Ahlsterberg in den Don Pierre Studios (in Göteborg – Anm. d. Verf.). Der Unterschied zum letzten Mal ist allerdings, dass sowohl er als auch wir das Equipment aufgestockt haben. Und beide Parteien sind schlichtweg besser in dem geworden, was sie tun. Das Album wurde komplett analog auf 2“-Tape aufgenommen. Keine Computer. Und das meiste an Equipment stammt aus den späten 60ern und frühen 70ern.“ Ein feuchter Traum für alle Retro-Rocker also – nur leider muss der Drummer den „früher war alles besser“-Wahn ein klein wenig dämpfen. „Wir benutzen auch moderne Technik wie Orange Amps, neue (aber auch alte) Gibson- und Hagström-Gitarren, Paiste-Becken und so weiter. Vieles an altem Equipment kann sehr anfällig sein. Und das wichtigste ist schließlich nicht, dass es alt ist, sondern vielmehr, wie es gebaut ist und klingt. Es bringt einem kein Prestige, nur Vintage-Ausstattung zu benutzen.“ Wobei er allerdings auch zugeben muss, dass das Ganze schließlich auch teil des ureigenen GRAVEYARD-Klangs ist, der nicht zu knapp davon lebt, dass alles Ecken und Kanten hat, knarzt und rockt. „Sicher. Aber ich denke, es ist falsch, das Ganze „Vintage Style“ zu nennen. Wir nehmen analog auf, und das ist einfach nur eine von vielen Optionen da draußen, eine Platte aufzunehmen. Falls du mit modern meinst, die Drums zu triggern, tausende Pedale einzusetzen und eine Verstärkerwand aufzufahren, dann ist das wirklich nichts für GRAVEYARD. Dennoch glaube ich, dass unsere Platte genauso modern wie jede andere Veröffentlichung auch klingt, und es ist nichts Verstaubtes daran. Sie ist analog aufgenommen, und das bringt einen gewissen Klang mit sich. Natürlich haben viele Bands, die ich mir anhöre, auch so aufgenommen, aber das war hauptsächlich so, weil es damals halt noch keine Computer gab. Hör dir mal Ozzy heutzutage an, da gibt’s überhaupt nichts mehr Analoges dran!“

Wurzelbeschau
Wobei noch immer noch nicht geklärt ist, was genau denn die Schweden da eigentlich fabrizieren. Gut, es ist klassisch, es rockt, es hat den Blues! Aber wie nennen wir das Baby? „NWoSC – New Wave Of Swedish Classic Rock, haha! Nein, mal im Ernst – ich würde es einfach Classic Rock nennen. Heavy Blues Rock, der eine Menge Inspiration aus Bands zieht, die populär waren, als Rock bzw. Heavy Rock als Genre aufkam. Der Unterschied zwischen denen und uns ist allerdings, dass wir 30 oder 40 Jahre Musikgeschichte haben, von der wir uns inspirieren lassen können. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass GRAVEYARD ohne Platten wie »Kill `Em All«, »Reign In Blood«, die ganze Punk- und Hardcore-Szene, CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL und zig anderen Scheiben aus verschiedensten Genres nicht so klingen würden, wie wir es tun.“ Es sieht nicht so aus, als würden die Schweden-Rocker allzu viel Wert darauf legen, weiterhin möglichst Underground und ein gut gehütetes Geheimnis zu bleiben! Sonst hätte man ja schließlich auch eher bei einem spezialisierten Label wie Rise Above oder Tee Pee unterschrieben statt beim Branchenriesen Nuclear Blast. „Genau deswegen freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Nuclear Blast. Rise Above z.B. sind ein tolles Label, aber wie du schon sagst – Genre-Spezialisten. Wir wollen aber von der Musik leben, und dazu muss man eben mehr Leute als die gewissen Genre-Hörer erreichen. BLACK SABBATH oder LED ZEPPELIN (ohne uns mit ihnen vergleichen zu wollen) haben Millionen von Menschen mit ihrer Musik erreicht, ohne Kompromisse zu machen. Und genau das wollen wir auch!“ Die Zeichen stehen gut: Bands wie GHOST oder THE DEVIL`S BLOOD werden gerade überall abgefeiert. Hören wir da etwa, wie sich ein neuer Retro-Trend anpirscht? Der GRAVEYARD-Drummer zuckt die Achseln. „Manche Dinge werden halt zeitweise populär, und ich denke nicht, dass wir uns als Richter aufspielen sollten, ob das nun ein Trend wird oder nicht. „Retro“ hat für mich einen negativen Beigeschmack, so, wie wenn ein Modereporter erklärt, dass Schlaghosen diesen Monat hip sind.“ Lassen wir also die Qualität der Songs ganz einfach für sich sprechen – und auf »Hisingen Blues« finden sich davon so viele Prachtexemplare, dass Axels Wunsch für die Zukunft gar nicht mal so futuristisch scheint: „Weltherrschaft!“
Nadine Fiebig

Review

Heavy Rock
39:32 Min.
Der Vergangenheit gehört die Zukunft
Spätestens seit ihrer Tour mit den nicht minder Vintage-verrückten WITCHCRAFT hatte sie dann jeder, der auch nur entfernt an Phänomenen wie Retro-Riffwänden, Orange Amps, Fuzz-Outs, Blues, Backenbärten und 60er/70er-Proto-Hardrock interessiert ist, auf dem Einkaufszettel: die Schweden von GRAVEYARD! Mit ihrem selbstbetitelten Debüt haben sie 2007 einen formschönen Start hingelegt, aber die Mischung der Jungs geht mit ihrem Zweitling »Hisingen Blues« erst zu voller Größe auf. Wer Combos wie LEAF HOUND, BLUE CHEER oder die bereits erwähnten WITCHCRAFT zu seinen Faves zählt, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei - was nicht zuletzt daran liegt, dass GRAVEYARD schlicht bestechende und eingängige Songs schreiben. Gleich der Opener ’Ain`t Fit To Live Here’ fegt mit jaulenden Gitarren und der unnachahmlichen Reibeisenstimme von Joakim Nilsson so dermaßen stilsicher und leidenschaftlich aus den Boxen, dass man sofort seine WOLFMOTHER-Plattensammlung anzünden will! Danach ist sowohl Raum für ruhige, wunderschöne Nummern wie ’Uncomfortably Numb’ oder aber furztrockene Groover wie ’Buying Truth (Tack & Forlat)’, und es wird einem bereits nach dem ersten Durchlauf von »Hisingen Blues« klar, dass diese Band dringend einem größeren Publikum vorstellig werden muss. Im Prinzip könnte man hier jeden der 9 neuen GRAVEYARD-Songs (plus den Digipak-Bonustrack ’Cooking Brew’) exemplarisch anführen, denn Sieger der Herzen und wahre Ohrwürmer sind sie einfach alle. Man merkt es den Schweden an, wie viel Erfahrung sie in den Bereichen Songwriting und Produktion in den letzten Jahren sammeln konnten, denn an »Hisingen Blues« findet sich schlichtweg keinerlei Makel – bis hin zum i-Tüpfelchen in Form des großartigen, stimmigen Cover-Artworks. Aus dem Dickicht der Veröffentlichungen, die nach den guten alten Zeiten schielen (u.a. GHOST, THE DEVIL`S BLOOD, WOLFMOTHER), stechen GRAVEYARD als die absolut authentischsten Könige ihrer Zunft hervor.
Nadine Fiebig

Trackliste Dauer
1 - Ain't Fit To Live Here 3:06
2 - No good, Mr. Holden 4:47
3 - Hisingen Blues 4:13
4 - Uncomfortably Numb 6:11
5 - Buying Truth (Tack & Förlåt) 3:27
6 - Longing 4:49
7 - Ungrateful Are The Dead 3:10
8 - RSS 3:49
9 - The Siren 6:01
10 - Cooking Brew (Bonus Track) 4:06
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