TESTAMENT

The formation of damnation DELUXE EDITION

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  • Artikelnummer:150298
  • Format:CD-Digi + DVD
  • Genre:Thrash Metal
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The Thrash Metal giants´ comeback – the most spectacular of the year 2008!

Aus dem BLAST!-Magazin:

Der Geist der Bay Area

Eric Peterson hat durch sein Gitarrenspiel die Geschichte des Thrash Metals geprägt. Mit BLAST! sprach er über das neue Album »The Formation Of Damnation«, offizielle Bootlegs von TESTAMENT und seine zweite Band DRAGONLORD.

Wir schreiben das Jahr 1983. Ein paar Halbwüchsige aus San Francisco und Umgebung beschließen, die Metal-Welt zu erobern. Der Thrash Metal steckt noch in den Kinderschuhen.

Zwischen Tradition und Moderne
Ziemlich genau 25 Jahre später sitzt ein müder, aber gut gelaunter Eric Peterson im schwäbischen Donzdorf und gibt Auskunft über das mittlerweile neunte Studioalbum seiner Combo. »The Formation Of Damnation« ist nach »The Gathering« (1999) so etwas wie ein Comeback, denn die Jungs mussten neben den obligatorischen Besetzungswechseln (an sich sind TESTAMENT seit Jahren eher ein Projekt als eine wirkliche Band) vor allem mit körperlichen Gebrechen kämpfen. "Wie ja alle wissen, hat Chuck ab 2001 einige Jahre mit einer ernsten Krebserkrankung zu tun gehabt. Außerdem habe ich mir einen komplizierten Beinbruch zugezogen, der mich für längere Zeit außer Gefecht setzte", erzählt Peterson über die wohl härteste Phase der Band-Geschichte. "Als wir beide wieder gesund waren, spielten wir vereinzelt immer wieder Gigs in den USA, Asien und Europa, für die wir intensiv proben mussten. Und ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich einfach keinen Bock aufs Komponieren hatte. Erst 2005 wurde mir und Chuck klar, dass wir das Kapitel TESTAMENT nicht beenden werden." Zum Glück für die Fans, denn mit »The Formation Of Damnation« ist dem Fünfer ein großer Wurf gelungen. Das Album atmet fraglos den Geist der Bay Area, ohne dabei ansatzweise altbacken zu klingen.

Im Schatten von Skolnick
Das aktuelle Line Up besteht neben Eric und Chuck aus Bassist Greg Christian, Schlagzeuger Paul Bostaph, der bekanntlich schon bei fast allen relevanten Bay Area-Bands in Lohn und Brot stand, und Gitarrist Alex Skolnick. Für den Kollegen an den sechs Saiten findet der dunkelhaarige Musiker nur gute Worte. "Ich bin sehr froh, dass Alex zurück ist (der Mann stieg nach der Veröffentlichung von »The Ritual« und der folgenden Tour aus – Anm.d.A.). Wir sind ein perfektes Team. Die Presse hat ihn immer in den Vordergrund gestellt, wahrscheinlich weil sein Stil spektakulärer ist. Trotzdem waren es Chuck und ich, die TESTAMENT über die Jahre zusammen gehalten haben, auch wenn unser Sänger von der Öffentlichkeit unbemerkt bestimmt schon sechs Mal aus- und wieder eingestiegen ist. Aber der Schatten von Skolnick hat mich nie wirklich gestört. Wichtig ist, dass wir wieder gemeinsam Musik machen." Was bei so einem Line Up ja auch nicht wirklich überrascht. Angesichts der Tatsache, dass manches Riff verdammt an Werke wie »The Legacy«, »The New Order« oder »Souls Of Black« erinnert, darf trotzdem die Frage erlaubt sein, ob auf Material aus den Anfangstagen zurückgegriffen wurde. Eric lacht. "Nein, die ältesten Ideen stammen aus den Jahren 2001 bis 2003. Und selbst die wurden nicht zu hundert Prozent übernommen. Die Songs sind allesamt neu, wobei 'The Afterlife' bereits 2005 fertig war. Unter dem Strich repräsentiert das Album alle unsere Scheiben, vielleicht mit Ausnahme von »The Ritual«. Technisch und in Sachen Studioarbeit wissen wir aber natürlich, dass es nicht mehr 1987 ist", meint Peterson, der bei TESTAMENT nicht nur für die Riffs, sondern auch für die Backing Vocals zuständig ist und beim Titel-Song der aktuellen Scheibe keifend seiner Vorliebe für Black Metal Tribut zollt.

Vertrackte Verträge
Die Zeit ist reif für ein kleines Thrash-Revival. Zwar wurde in den letzten Jahren immer wieder versucht, ein solches herbei zu schreiben, aber momentan stehen die Zeichen wirklich auf Sturm. Eric sieht es ähnlich. "Mit DEATH ANGEL, EXODUS und uns haben einige altgediente Bands sehr gute Alben veröffentlicht. Dazu kommen junge Truppen wie WARBRINGER oder FUELED BY FIRE. Aber auch moderne Combos der Marke TRIVIUM berufen sich immer wieder auf uns. Das sind alles gute Zeichen. Aber ob Thrash wirklich noch einmal so groß wird wie in den Achtzigern kann ich nicht sagen." Um die Einnahmeverluste durch einbrechende Verkaufszahlen etwas aufzufangen, haben sich die Amis entschlossen, auf ihrer Homepage diverse Bootleg-DVDs von Konzerten zu verticken. Eine ungewöhnliche Idee. "Ich weiß auch nicht, warum da noch nicht mehr Bands drauf gekommen sind. Viele Gigs werden mehr oder weniger professionell mitgeschnitten, weil das Equipment heute auch nicht mehr die Welt kostet."

Schweiß auf der Stirn
Mit einem starken Album in der Hinterhand ist es für eine Metal-Band fast schon Pflicht, die gebotene Leistung mit einer Tour zu untermauern. TESTAMENT wollen sich auch in dieser Hinsicht nicht lumpen lassen. "Wir sind bereits von jetzt bis September ausgebucht, in erster Linie in den USA und Asien. Europa wollen wir im Herbst in Angriff nehmen, und dann auf jeden Fall als Headliner. Wir fangen in den nächsten Tagen mit den Proben dafür an. Wenn es nach mir geht, landen ungefähr fünf Titel von »The Formation Of Damnation« auf der Setlist. Der Rest wird aus Klassikern bestehen, wobei wir auch Nummern spielen möchten, die schon lange nicht mehr auf der Liste standen. Und ganz wichtig: Jedes Album findet Berücksichtigung." Eric Peterson dürfte in absehbarer Zeit also nicht an Langeweile sterben. Wer diesen unschönen Tod für sich selbst ebenfalls ausschließen möchte, sollte sich derweil mit »The Formation Of Damnation« beschäftigen. Denn: Thrash Is Back!
Marcus Zemke

Review

Thrash Metal
49:59 Min.
Die hohe Schule des Thrash Metal
Es gibt einfach Bands, denen verzeiht man (fast) alles. Sogar eine neunjährige Albumpause, zumal Sänger Chuck Billy bekanntlich mit einer schweren Krebserkrankung zu kämpfen hatte. Nun sind TESTAMENT jedoch wieder da, und sie klingen, als hätte das schlappe Pausen-Jahrzehnt nie existiert. »The Formation Of Damnation« ist die Essenz aller ihrer bisherigen Alben, die Spanne reicht vom eher melodischen »The Ritual« (''More Than Meets The Eye', 'The Evil Has Landed') bis hin zu den brutalen Ausbrüchen von »Demonic« ('The Formation Of Damnation', 'F.E.A.R.'). Und zwischendrin gibt es jede Menge Futter für die Anhänger der Achtziger-Fraktion, schließlich haben wir es hier mit einer der Bands der goldenen Zeit der Bay Area zu tun. Trotzdem tönt die Scheibe, die von den beiden Ur-Mitgliedern Chuck Billy und Eric Peterson produziert wurde, nicht ansatzweise altbacken. Wer das Wort Thrash buchstabieren kann, kommt an diesem Werk nicht vorbei.
Marcus Zemke

CD 1
Tracklist Dauer
1 - For The Glory Of... 1:12
2 - More than meets the eye 4:33
3 - The Evil Has Landed 4:44
4 - The Formation Of Damnation 5:09
5 - Dangers Of The Faithless 5:47
6 - The Persecuted Won't Forget 5:49
Alle Tracks anzeigen
CD 2
Tracklist Dauer
1 - The Making Of "The Formation Of Damnation"
2 - Photo Gallery
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