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SUFFOCATION

Pinnacle of bedlam

SUFFOCATION - Pinnacle of bedlam
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Artikelnummer:
209878
Format:
CD-Digi + DVD
Genre:
Death Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Die limitierte Erstauflage kommt im Digipak inkl. der "Making of Pinnacle of Bedlam" Bonus-DVD!

Interview

Unverwüstlich
Als sich im Jahre 1990 in New York ein paar junge Burschen unter dem Namen SUFFOCATION zusammentaten, um extrem harte Musik zu spielen, war die Death-Metal-Szene gerade am Explodieren. Nicht nur in Nordamerika, auch in Skandinavien schossen die Todesblei-Acts wie Pilze aus dem Boden. SUFFOCATION gelang es relativ schnell, sich als eine der führenden technischen Death-Metal-Bands weltweit zu etablieren, ihr Bahnbrechendes Debütalbum »Effigy Of The Forgotten« (1991) gilt heute beispielsweise als Referenzwerk für zahllose Deathcore-Kapellen. Jetzt schreiben wir das Jahr 2013 und SUFFOCATION bringen mit »Pinnacle Of Bedlam« ihren siebten Studiolongplayer an den Start.

Die Familie steht an erster Stelle
Doch zunächst noch mal ein Blick zurück in die Vergangenheit: Mit dem Abebben der Death-Metal-Welle verschwanden auch SUFFOCATION von der Bildfläche. Zwar wagten die Jungs 1998 mit der »Despise The Sun«-EP noch mal einen Neuanfang, doch so richtig interessieren taten sich für SUFFOCATION bestenfalls noch einige Underground-Freaks. Die Vorliebe für Death Metal ging Frank Mullen (v.), Terrance Hobbs (g.) und Mike Smith (dr.) aber nie verloren und so wagte man 2003 ein Comeback mit Derek Boyer am Bass und Guy Marchais an der zweiten Gitarre. »Souls To Deny« (2004) war ein bärenstarkes Comebackalbum, dem die Jungs mit dem 2006 veröffentlichten »Suffocation« sogar noch einen draufsetzen konnten. Danach wechselte man zu Nuclear Blast, die 2009 »Blood Oath« raus hauten, ehe 2012 mal wieder ein Line-Up-Wechsel für Schlagzeilen sorgte. Gründungsmitglied und Ausnahmedrummer Mike Smith verließ SUFFOCATION Anfang letzten Jahres, aufgrund persönlicher Differenzen, wie es so schön heißt. Smith wurde durch Dave Culross (MALEVOLENT CREATION, HATEPLOW etc.) ersetzt. Zudem verkündete Fronter Frank Mullen, dass er nur noch als Teilzeitsänger für Live-Auftritte zu Verfügung stünde. Bei einigen Konzerten und Festivals sprang DECREPIT BIRTH-Sänger Bill Robinson für Mullen in die Bresche. „Die Schwerpunkte in meinem Leben haben sich in den letzten Jahren verschoben“, gesteht Herr Mullen. „Ich habe eine kleine Tochter, die hält mich gewaltig auf Trab, zudem habe ich einen guten Job, der mich auch bindet. Hinzu kam, dass mich das Tourleben zu sehr anstrengte und annervte, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, SUFFOCATION live nur noch partiell zu Verfügung zu stehen.“ Frank sieht sich selbst aber als erste Option, wenn es um Konzerte geht. Neben Bill Robinson bringt Frank noch einen weiteren hoch interessanten Namen ins Gespräch. „Wie es momentan ausschaut, wird unser guter Kumpel John Gallagher von DYING FETUS hin und wieder in die Bresche springen und mich live vertreten. Aber wann immer es möglich ist und in meinen Terminplan passt, werde ich selbst das Mikro übernehmen.“

Die weltbesten Schlagzeuger
Dass mit Mike Smith ein wichtiges Bandmitglied ­SUFFOCATION verlassen hat, ist ein schwerer Schlag, denn sein furioser, technisch geprägter Stil hat den Sound der Combo entscheidend mitdefiniert. „Bei Mike ist es ähnlich wie bei mir, er legt mittlerweile viel mehr Wert auf das Familienleben und konnte Band und Familie nicht mehr in Einklang miteinander bringen. Zwischen uns gab und gibt es kein böses Blut, er ist unser Freund und die Wertschätzung für Mike erkennt man auch daran, dass wir ihn für einen Song wieder ins Studio geholt haben. Mike hat ‚Beginning Of Sorrow‘ vom zweiten Album »Breeding The Spawn« noch mal neu eingespielt, der Song wird als Bonus auf dem neuen Album stehen.“ Nachfolger Dave Culross ist kein Unbekannter bei SUFFOCATION, gehörte er doch schon mal 1998 zum Line-Up und trommelte die »Despise The Sun«-EP ein. „Großartige Überredungskünste hat es nicht bedurft, Dave war sofort Feuer und Flamme für den Job. Technisch ist er ohnehin über jeden Zweifel erhaben, Dave und Mike gehören meiner Meinung nach zu den besten Death-Metal-Drummern überhaupt, da sie beide ihren völlig eigenen Stil entwickelt haben.“

Der Gipfel des Wahnsinns
Trotz des Wechsels auf dem Drum-Hocker hat sich musikalisch auf »Pinnacle Of Bedlam« im Vergleich zum Vorgänger »Blood Oath« nicht viel verändert. Culross spielt im Vergleich zu Smith ein Ticken kontrollierter, ansonsten geht es maximal um Nuancen. „Das ist richtig, wir sind schon lange nicht mehr auf der Suche nach unserem Sound, es geht viel eher darum, gute Songs zu schreiben und im Produktionsbereich Verbesserungen zu erzielen. Für den Mix haben wir diesmal mit Zeuss (HATEBREED, SHADOWS FALL etc. – Anm. d. Verf.) einen absoluten Fachmann engagiert, und ich finde, dass er unserem Material noch mal einen richtigen Schub verpasst hat. »Pinnacle Of Bedlam« ist mit Sicherheit das am Besten produzierte SUFFOCATION-Album überhaupt.“ Der Albumtitel lautet übersetzt in etwa so viel wie der Höhepunkt beziehungsweise Gipfel des Wahnsinns. Dahinter verbirgt sich ein nicht uninteressantes Konzept, das alle Songs wie einen roten Faden durchzieht. „Terrance hat nicht nur die Musik, sondern auch die Idee für das lyrische Konzept entwickelt. Es geht im Grunde genommen um den Lebenszyklus, vom Anfang bis zum Ende. Irgendwann erreichen wir alle den Gipfel des Wahnsinns, den »Pinnacle Of Bedlam«.“ Abschließend noch eine Zeitreise durch die Albumhistorie von SUFFOCATION, Frank Mullen kommentiert die einzelnen Platten:

»Human Waste« (EP - 1991)
„Diese EP war ein Meilenstein für uns, da wir nach den Demos erstmals unter relativ professionellen Bedingungen Musik aufnehmen konnten. Wir sind mit unheimlich viel Begeisterung an die Aufnahmen gegangen und auch für Relapse-Records war die EP damals gewissermaßen ein Startsignal, es war ihre erste Veröffentlichung auf CD.“
»Effigy Of The Forgotten« (1991)
„Roadrunner-Records waren seinerzeit gewissermaßen ein Major-Label, und ich konnte einfach nicht glauben, dass sie uns unter Vertrag nahmen. »Effigy...« ist ein sensationelles Album, wir erfahren für diese Scheibe auch heute noch sehr viel Anerkennung und Beachtung. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Platte die Death-Metal-Bewegung maßgeblich mit beeinflusst hat.“
»Breeding The Spawn« (1993)
„Großartige Musik, sehr technisch, sehr brutal, aber leider Gottes ist die Produktion in die Hose gegangen. Die gesamte Aufnahme-Session lief sehr chaotisch ab. Ich würde das Album gerne noch mal komplett neu einspielen.“
»Pierced From Within« (1995)
„Wir hatten aus unseren Fehlern gelernt und sind wieder zu Scott Burns nach Florida gegangen, der Sound war somit wieder wesentlich besser. Das Album ist auch im Nachhinein betrachtet richtig stark, sehr ausgefeiltes Songwriting, technisch für die damalige Zeit herausragend.“
»Despise The Sun« (EP, 1998)
„Zu der Zeit gingen gerade HATE ETERNAL an den Start, und wir wollten zeigen, dass wir ähnlich gut Geschwindigkeit und Technik miteinander verbinden können.“
»Souls To Deny« (2004)
„Unsere Rückkehr in die Szene und unsere Rückkehr zu Relapse. Wir hatten das Gefühl, den Leuten dürstet es wieder nach SUFFOCATION und so war das Album ein gutes Comeback-Album mit all unseren Trademarks und Stärken.“
»Suffocation« (2006)
„Die bis dato best produzierte Platte mit großartigen Songs, sehr ausgereift. Wenn wir danach die Band für immer zu Grabe getragen hätten, hätte ich gesagt: ein würdiger Abgang!“
»Blood Oath« (2009)
„Unser erstes Album für Nuclear Blast. Sie haben die Platte sehr gepusht und die Songs sind richtig gut, ebenfalls sehr ausgereift und technisch, ein gutes SUFFOCATION-Album.“
Patrick Schmidt

Review

Zitate aus dem Lehrbuch
Die New-Yorker Death-Metal-Urgesteine SUFFOCATION scheinen trotz dem Abgang von Drummer Mike Smith wieder zu alter Stärke und Größe zu finden. War »Blood Oath« ein Fingerzeig in Richtung der alten Werke, so ist »Pinnacle Of Bedlam« ein Wink mit dem Zaunpfahl. Technik, gnadenlose Härte und das charismatische Geröchel von Frontmann Frank Mullen wurden schon lange nicht mehr so wirkungsvoll unter einen Hut gepackt wie auf dem nunmehr siebten Longplayer. Dave Culross (MALEVOLENT CREATION, HATEPLOW etc.) ersetzt Mike Smith mühelos, zertrümmert sein Kit punktgenau und agiert unterm Strich vielleicht einen Zacken weniger verspielt als Smith. Die Riffs und Soli zischen einem mal wieder in Lichtgeschwindigkeit um die Ohren und bei den zahlreichen Breaks klappt einem als Hörer bisweilen die Kinnlade runter. Das hier ist technischer Death Metal wie aus dem Lehrbuch und im Prinzip müssten SUFFOCATION eigentlich genauso groß sein wie CANNIBAL CORPSE, wenn sie in ihrer Karriere ein paar Businessentscheidungen anders getroffen hätten. Hätte, wenn und aber zählt aber nicht, hier zählt nur die Musik und die ist gnadenlos gut.
Patrick Schmidt

CD 1
Trackliste Dauer
1 - Cycles of Suffering 3:56
2 - Purgatorial Punishment 2:44
3 - Eminent Wrath 3:40
4 - As Grace Descends 3:04
5 - Sullen Days 4:57
6 - Pinnacle of Bedlam 3:42
7 - My Demise 4:03
8 - Inversion 3:50
9 - Rapture of Revocation 3:49
10 - Beginning Of Sorrow 4:32
CD 2
Trackliste Dauer
1 - The making of "Pinnacle of Bedlam"
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