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LYFTHRASYR

The engineered flesh

Artikelnummer:
224265
Format:
CD-Digi + DVD
Genre:
Black Metal

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Produktbeschreibung

Elektronisch beeinflusster postmoderner Black Metal zwischen Raserei und Melodie, zwischen Aggressivität und Atmosphäre, zwischen Brutalität und Wahnsinn! Limitiert auf 1.000 Digipaks inkl. "Live at Global East Rock Festival" Bonus-DVD!

Interview

Nach einjähriger Bühnenabstinenz melden sich Lyfthrasyr Ende 2013 mit ihrem sehnlichst erwarteten dritten Album zurück.
Den vertonten Zukunftsvisionen von Transhumanist Aggreash unterstützt durch Präzisionsmaschine Nefastus (ex-Belphegor) am Schlagzeug werden durch den kalten und brachialen Sound von Fredrik Nordström (Studio Fredman) und Mika Jussila (Finnvox Studios) der letzte Funke reiner Menschlichkeit entzogen. Über vier Jahre Arbeit stecken in diesem Werk - mehr als in den ersten beiden Alben zusammen. Was bleibt, sind acht einzigartige, fesselnde Songs, die zweifelsohne einen neuen Höhepunkt in Aggreash's Schaffen und der inzwischen 10jährigen Bandgeschichte darstellen. Nicht weniger Aufwand steckt im Artwork, das von Simon Bossert (Metal Artworks) in feinster Detailarbeit auf das Gesamtkonzept sowie die einzelnen Songs abgestimmt wurde. Ein Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht.
Bereichert wird die Special Edition durch die erste offizielle Lyfthrasyr Live-DVD mit dem kompletten Konzertauftritt beim Global East Rock Festival 2011 in Kiew (Ukraine) vor über 1000 begeisterten Besuchern. Das Videomaterial wurde mit 4 Kameras aufgezeichnet und der Sound von Markus Stock (Klangschmiede Studio E) gemischt.
Die Erfolgsgeschichte der ersten beiden Alben und diverser Konzerte, Touren und Festivals wird 2013 um mindestens ein Kapitel erweitert.

Review

Der hypermoderne eiskalte Black Metal wirkt in heutigen Tagen fast ein bisschen angestaubt. Während das Gros der Szene wieder umgeschwenkt ist und reihenweise Trüffelschweine durch den Matsch trotten, um die verloren gegangene Ursprünglichkeit neu zu entdecken, machen die Badenser das genaue Gegenteil. Studio Fredman in Göteborg zum Mixen, Finnvox-Studio in Helsinki zum Mastern. Alles vom Feinsten. Und das aus gutem Grund. Die Band hat eine Vision, eine klare Vorstellung vom Sound, und sie weiß, wie sie ihn bekommt. Natürlich klingt das hier transparent, natürlich klingt es fett und brachial - und natürlich wird es Fenriz hassen. Dennoch kann man die unbestreitbare Klasse von „The Engineered Flesh“ nicht wegdiskutieren. Wer Science-Fiction mag, wer rasende, klinische Produktionen mag und keine Berührungsängste mit elektronischen Spielereien hat, wird hier mit einem echten Killer belohnt. Das vielschichtige, opulente Songwriting bietet jede Menge Platz, um sich darin zu verlieren. Trotz aller Experimentierfreude kommt jeder Song auf den Punkt. Für Freunde der Klangästhetik von The Kovenant, Dimmu Borgir und Morgul genau das Richtige.
Rock Hard, Volkmar Weber, 8/10 Punkten

Auf dem Live-Sektor ist es schon etwas länger zu erkennen, und nun merkt man es auch im Bereich der Releases deutlich: Sinfonischer Black Metal mit Death- und Thrash-Einsprengseln ist zurück – und kann auch weitaus mehr, als schlicht die Mittneunziger nachzuahmen. Die süddeutschen Lyfthrasyr, seit über zehn Jahren im Geschäft, spielen in diesem Sektor auf höchstem Niveau mit. Für ihr drittes Album, dem ersten seit dem 2007er-Werk THE RECENT FORESIGHT, hat Band-Kopf Aggreash erstmals sein neues Team zum Einsatz bringen können. Das wirkt sich generell positiv aus, insbesondere jedoch in Bezug auf das Drumming: Nefastus ist ein definitiver Gewinn für die Truppe. Denn gerade in Sachen Dynamik, bei dieser Mixtur aus Raserei und epischen Passagen der Dreh- und Angelpunkt des Songwriting, ist THE ENGINEERED FLESH ganz weit vorn – nachzuhören etwa im tödlich-finsteren ‘Soul Transition Interface’, im furios-technischen ‘Preserved Identity’ oder dem stilistisch enorm abwechslungsreichen ‘Life Overdose’. Denn dadurch baut sich Atmosphäre auf, die mal knisternd und knarzend, mal wütend und kreischend, mal unterschwellig böse aus der Anlage dringt. Gefühlvoll und dennoch brutal: ein ausbalanciertes Album, das Bewährtes aufnimmt und geschickt ins Jetzt transportiert.
Hammer, Petra Schurer, 5/7 Punkten

Nachdem es um die Formation LYFTHRASYR aus Karlsruhe in letzter Zeit ruhig geworden ist, meldet sich diese Band nun mit ihrem dritten Album „The Engineered Flesh“ zurück. Geboten wird eine Sorte von Black Metal, an denen Puristen wenig Freude haben werden, da Melodic- und Industrial-Einflüsse das Klangbild stark prägen. Dieses gewagte musikalische Experiment geht aber überraschend gut auf und bewegt sich irgendwo zwischen Aggression, Brutalität, eingängigen Beats, authentischen Melodien und dystopischer Atmosphäre.
Bereits der Opener ‘The New Era Of Immortality’ zeigt, was den Hörer erwartet. Ein gemächliches Industrial-Intro wird harsch von rasend schnellen Drums unterbrochen, für die sich der ehemalige Belphegor-Drummer Nefastus verantwortlich zeichnet. Im Folgenden entwickelt sich der Song zu einer Symbiose aus sägendem Black Metal und stimmigen elektronischen Melodien. Die Qualität des ersten Songs zieht erfreulicherweise durch das gesamte Album hindurch. Rasante und ruhige Parts werden in einem gesunden Verhältnis platziert und Abwechslung zwischen den jeweiligen Songs ist vorhanden. So kann man bei dem Intro von ‘Technological Singularity’ problemlos einen Vergleich zu den Deathstars ziehen, während ‘Preserved Identity’ einige Elemente enthält, die an Fleshgod Apocalypse erinnern, ‘Soul Transition Interface’ stellenweise an Hollenthon erinnert und ‘Wisdom In A Loop’ durchgängig von einem treibenden Beat durchzogen ist.
„The Engineered Flesh“ weiß sowohl über einzelne Songs, als auch als Gesamtwerk zu bestechen. In den 41 Minuten kommt absolut keine Langeweile auf. Die sehr unterschiedlichen musikalischen Elemente werden passend aufeinander abgestimmt und eine ebenso passende Produktion rundet das Album ab. LYFTHRASYR haben die Herausforderung, die so ein ambitioniertes Projekt stellt, gemeistert und ein druckvolles, dynamisches und energiegeladenes Album erschaffen, das für Freunde derartiger Experimente mehr als nur eine Kaufempfehlung ist. Und als solches verdient es eine Wertung, die sich nah am Maximum bewegt.
Metal4.de

Wenn DIMMU BORGIR und STATIC-X ein Kind hätten, es hieße LYFTHRASYR. Die meisten werden damit bereits verstanden haben, dass das hier keine Musik für Puristen ist. Die Band aus Karlsruhe spielt eine Mischung aus Industrial, Black Metal und EBM, die mal wie der Soundtrack zur finalen Androiden-Schlacht und mal nach Gothic-Zappelbude klingt.
Nach der Veröffentlichung ihres zweiten Studio-Albums „The Recent Foresight“ vor sechs Jahren tourten LYFTHRASYR mit BEHEMOTH und KATAKLYSM. Danach tat sich nach außen hin nicht viel, doch im Hintergrund wechselte Bandkopf Aggreash die komplette Besetzung aus. Mit Album Nummer drei will er es jetzt wieder wissen.
LYFTHRASYRs Cyber Metal kommt auf „The Engineered Flesh“ mit abgedrehten elektronischen Spielereien, einem monsterfetten Sound und einer guten Portion Eingängigkeit daher. Der Anfang von „Technological Singularity“ etwa könnte genauso gut von den DEATHSTARS sein, daneben finden sich auf dem Album aber auch alles nieder mähende Brecher wie „The New Era of Immortality“, ein Blastbeat-Massaker mit Black Metal-Riffs, oder das von einem Techno-Beat getriebene „Wisdom in the Loop“.
Hier und da ist das ein wenig gewöhnungsbedürftig. So klingen die Vocals oft eher ein bisschen dümmlich als böse, und wenn Aggreash flüstert, fällt sein deutscher Akzent unangenehm auf. Auch die symphonischen Parts bekommen andere um einiges erhabener hin. Diese kleinen Makel reichen aber nicht aus, um einem den Spaß an einem durchweg soliden und stellenweise richtig guten Album zu vermiesen.
FAZIT: „The Engineered Flesh“ schließt nahtlos an den 2007 erschienenen Vorgänger an. Hier passiert von Anfang bis Ende so viel, dass es keine Sekunde langweilig wird. Die Mischung aus rasanten und ruhigeren Tracks ist dabei ausgewogen genug, um dem Hörer zu ermöglichen, das Album ohne Hirnschäden durchzuhören. Black Metal: Jetzt auch zum Tanzen.
Musikreviews.de

Lífthrasir überlebt die Götterdämmerung und begründet mit Líf das neue Menschengeschlecht, heißt es.
Welchen Weltuntergang die Karlsruher von Lyfthrasyr überlebt haben, weiß ich nicht; sicher ist aber, dass die apokalyptischen Eruptionen auf “The Engineered Flesh” in gewisser Weise durchaus über das hinausgehen, was die aktuelle (Black Metal) Welt konstituiert.
Die Bezeichnung ‘Symphonic Black Metal’ ist zwar irgendwo nachvollziehbar, versagt als tatsächliche Beschreibung aber nahezu vollständig. Die metallische Basis ist ein modern-brutaler Bastard aus Black und Death Metal, die symphonischen Elemente sind jedoch weniger orchestral als vielmehr digital angelegt. Nicht mächtige Streicher, imposante Posaunen oder gewaltige Chöre tönen von jenseits des Ragnarök zu uns herüber, sondern sphärische Flächen und futuristische Synthesizer mit kosmischem Trance-Feeling. Wo doch mal traditionelle Streicher oder Pianos erklingen, werden sie mittels Hall in die Tiefen des Alls geschossen.
Das kann man hassen. Ich finde es dagegen so stark, dass mich nicht mal der Trigger-Klicker-Sound der Bassdrum genug nervt, um das Album abzuwerten.
Zu den in diesem Genre ungewöhnlichen Keyboard-Sounds kommt noch hinzu, dass die Songs einen irgendwie verrückten Charakter zur Schau tragen und über weite Strecken abartig schnell durch die postapokalyptische Ödnis brettern, gleichzeitig aber mit so poppig-simplen Melodien daherspazieren, dass man sich als Hörer unsicher fragt, ob das jetzt Kitsch ist oder Kunst.
Es ist eine perverse Freude, mit Lyfthrasyr durch die atmosphärischen, überwiegend rhythmusbasierten Songs zu heizen und sich immer wieder von den Wendungen und Klangcollagen überraschen zu lassen.
Zwischen der Raumfahrt-Atmosphäre von The Kovenants “Nexus Polaris” (damals noch Covenant), der maschinell-kalten Endzeit des “Deus Ex: Human Revolution”-Soundtracks und dem abgefahrenen Irrwitz von Strapping Young Lad erzählen Lythrasyr spannende musikalische Geschichten, die zwar fast ununterbrochen auf die Zwölf geben, aber nie in hirnloses Gehacke ausarten (und keineswegs nach einer der genannten Bands klingen).
Zu allem Überfluss hat “The Engineered Flesh” auch noch immer wieder Parts, die nicht nur mit aller Gewalt in die Magengrube drücken, sondern sich außerdem im Gehörgang einnisten – vermutlich, um dort ein neues Geschlecht von Ohrwürmern zu begründen (“Iden – ti – tyyyyyyyyyyyy!”).
Selten habe ich das Gefühl, dass ein Song hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt – am Anfang von “Wisdom In The Loop” hätte ich mir beispielsweise etwas mehr Schub gewünscht, und wenn der Blast dann kommt, wirkt er irgendwie kraftlos. Ansonsten fehlt dem Album lediglich ein Überhit; mit dem furchtbar eingängigen Lead-Synth bei “Technological Singularity” beweist die Band das Potenzial dafür.
Wer seinen extremen Metal gerne true und konventionell hat, lässt die Finger von “The Engineered Flesh”. Wer aber Spaß daran hat, brutale Musik jenseits gängiger Standards zu entdecken, ohne dabei gleich in die sperrige Avantgarde wechseln zu müssen, kann mit Lyfthrasyr nichts falsch machen. Zum Reinhören scheint lediglich das großartige Schlussstück “Life Overdose” ungeeignet, da es der strukturell experimentellste Song des Albums ist.
Necroweb.de

Bereits mittels der beiden vorherigen Alben steckten Lyfthrasyr ihren Schwarzmetall-Claim mit stilistisch außergewöhnlich eigenständig eingehauenen Pflöcken ab. Für den aktuellen Nachfolger zum 2007er Symphonic Black Metal-Spektakel „The Recent Foresight“ wagte sich Aggreash, der kreative Kopf dahinter, vermehrt in die modernisierte Welt dieses Genres.
Auf „The Engineered Flesh“ präsentiert der vielfach fähige Karlsruher Atmosphärenspezialist jetzt acht hochexplosive und beängstigend perfide melodisierte Black Death-Tracks, die mit monumentaler Energetik mitreißend ausufern. Aggreash selbst tituliert seine neuen, einzigartigen Zukunftsnummern als elektronisch infiltrierten Black Metal. Und nicht nur als Sänger, Gitarrist, Tieftoner und Keyboarder macht der freigeistige Visionär und Ästhet hier eine waschechte Top-Figur, der die restlos ausgefeilten Kompositionen ebenso aufwändig und faszinierend sphärisch elektronisierte.
Klanglich also multipel futuristisch durchgestylt, gewinnt die immens bedrohliche Vorstellung durch das chirurgisch präzise, endlos rabiate Tiefkühl-Drumming des ehemaligen Belphegor-Takters Nefastus noch viel mehr an rasender Eindringlichkeit. Da die Studiokompetenzen von Fredrik Nordström (Studio Fredman) und Mika Jussila (Finnvox Studios) sich auch noch im meterdicken Klangbild von „The Engineered Flesh“ verwirklichten, transformiert einem diese Platte glatt die Power eines ganzen Atomkraftwerks ins Bewusstsein.
Hier waren zweifellos zwei ergiebig pedantische Perfektionisten am gemeinsamen Werk. Aggreash und Nefastus offenbaren sich damit für mich persönlich als eines der bislang allerbesten Black Metal-Doppel überhaupt bislang. „The Engineered Flesh“ ist bravourös findig ausgedacht, blitzsauber gespielt, großartig weitblickend arrangiert sowie letztlich insgesamt vorbildlich und eindeutig wegweisend! Eine beispielhafte Schande nur, dass für diesen Killer-Release kein einziges Label ein brauchbares Angebot abgab.
Metalmessage.de

Diese Karlsruher Formation hat es doch echt geschafft, mich ordentlich aufs falsche Gleis zu schicken, so war ich ob des wohlklingenden Namens doch ziemlich sicher, eine Band aus dem Pagan oder Viking Metal Bereich vor mir zu haben. Na das war dann mal eine Überraschung, als ich den ersten Klängen ihres neuen (bereits dritten) Albums lauschte: Knallharter Industrial Black Metal scheppert mir entgegen!! Damit hatte ich mal überhaupt nicht gerechnet, bin nach kurzer Zeit aber ausgesprochen angetan.
Wer bei dem Begriff „Industrial Black Metal“ nun sofort an Gruppen wie die genialen Mysticum oder auch Aborym, oder Diabolicum denkt, dem sei gesagt, Lyfthrasir sind definitiv anders! Die abgrundtiefe Bosheit und das vertonte Chaos von Mysticum liegt zum Beispiel gar nicht im Fokus der Band, bei Lyfthasir geht es zwar auch brutal zur Sache, es bewegt sich aber immer in nachvollziehbaren Bahnen, wirkt (auch wenn sich das komisch anhört) melodischer. Ich habe hier teilweise Fear Factory im Kopf (wenn diese Black Metal spielen würden), an anderer Stelle höre ich interessanterweise auch Parallelen zu den Minimal-Elektro Kollegen von „Welle Erdball“ mit ihren „C64-Sound“ heraus.
Interessanterweise arbeitet die Band, trotz aller Elektronik mit einem lebendigen Drummer zusammen (nämlich mit Tomasz "Nefastus" Janiszewski, der ja schon bei Größen wie Belphegor, oder Debauchery getrommelt hat!), der seinem Kollegen Computer aber in Punkto Schnelligkeit und Präzision in nichts nachsteht!!
Ein ausgezeichnetes Album, auf dem die beiden Genres Black Metal und Industrial gekonnt miteinander verbunden werden. Die Songs bewegen sich größtenteils im oberen Geschwindigkeits-Level, überzeugen aber auch, wenn es mal im Midtempo weitergeht. Gerade der letzte Song „Life overdose“ zeigt beeindruckend die gesamte Bandbreite der Band: Von einleitenden Pianoklängen bis hin zu völlig irren Geschwindigkeitseruptionen – Alles dabei!!
Die Band hat einen neuen Fan hinzugewonnen!!
XXL-rock.com

Wir schreiben das Jahr 2013, eine Zeit, in der jeder versucht, Musik in irgendeine Schublade zu stecken. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich versuche Bands einzuordnen und genau zu diesem Zeitpunkt kommt ein Album einer Band, die es mir schwierig macht, eine dieser Schubladen zu finden. Die Rede ist von Lyfthrasyr und ihrem dritten Album The Engineered Flesh.
Die Band selber bezeichnet ihre Musik als elektronisch infiltrierten Black Metal, was meiner Meinung nach zu 100% zutrifft. Mit The Engineered Flesh liegt hier eine Scheibe vor mir, die es in sich hat und mir fast die Tränen in die Augen treibt. Schon der Opner The New Era Of Immortality zeigt, wohin die Reise geht. Atmosphärische EBM Keybordklänge werden unterbrochen von rasend schnellem Black Death Metal. Nach genauerm Hinsehen, wer da für dieses Höllentempo verantwortlich ist, muss ich feststellen, dass sich Aggreash keinen andren als den Ex-Belphegor Drummer Nefastus an Land gezogen hat - und dieser macht seine Arbeit mehr als überzeugend.
Wer die beiden Vorgängeralben kennt, weiß ungefähr, in welche Richtung The Engineered Flesh geht. Denn die Elektroeinflüsse waren schon immer Teil von Lyfthrasyr, nur wurden sie jetzt ausgebaut und etwas mehr in den Vordergrund gerückt. Das Ganze ergibt dann eine Mischung, die ich vorher noch nicht gehört habe. Man sollte sich schon auf das Album einlassen und das Ganze wirken lassen. Wer sich auf diese Reise begibt, taucht in eine postmoderne Welt ein, die jeden festhält und nicht wieder hergibt. Ich werde jetzt bewusst nicht auf einzelne Tracks eingehen, da das Album in seiner Gesamtheit einfach rund ist und zu begeistern weiß. Für den Mix ist kein anderer als Fredrik Nordström (Studio Fredman) verantwortlich. Das Mastering wurde von Mika Jussila (Finnvox Studios) übernommen. The Engineered Flesh ist atmosphärisch, druckvoll, energiegeladen und aggressiv.
Fazit: Wer auf sauberen Black Death Metal steht und auch Elektroklängen nicht abgeneigt ist, den erwartet hier wahrscheinlich die Scheibe des Jahres. Ich kann nur sagen, dass ich die Mischung absolut genial finde und von daher gibt es von mir mehr als eine Kaufempfehlung. Vergesst die Vergangenheit! Lyfthrasyr zeigen die Zukunft. Hut ab und in diesem Sinne: "Hoch die Hörner!"
timeformetal.de

Abgemischt von Melodic Death Metal Producer „Fredrik Nordström“ im Studio Fredman Göteborg (u.a. Dark Tranquillity, At the Gates , Arch Enemy, In Flames, Furnaze) und dem Mastering von „Mika Jussila“ (Finnvox Studios Helsinki) erscheint das dritte Studioalbum der 2002 gegründeten Karlsruher Electronically Infiltrated Black Metal Band Lyfthrasyr - "The Engineered Flesh" am 29. November diesen Jahres.
Das Album beginnt mit „The new era of immortality“...ziemlich keyboard-syntheshizer lastig, was mich eher an die Electronic Gothic Ecke erinnert, aber kraftvolle Gitarrenklänge übernehmen dann die Oberhand und zu meiner Verwunderung klingt die Sache doch ziemlich hart. „Soul transition interface“ ist dann von Beginn an schon eher in die Death Metal Ebene einzugliedern, ja sogar melodiöse Ansätze sind hier zu vernehmen. Noch melodiöser wird’s dann bei „Technological singularity“ cooles Gitarrenriffing, starker Rhythmus, mit den sparsam eingesetzten Keyboardparts erinnert mich das ganze ein wenig an Graveworm, durchaus angenehm zu hören. „Evolution“ mit seinen kraftvoll rhythmischen Riffs mit fettem Gesang, ein großartiger Song, dem leider durch die zwischenzeitliche ruhige Keyboardpassagen eindeutig die Energie und Kraft genommen wird, eigentlich schade, denn das dezent und gut platzierte Keyboardparts nicht unbedingt störend sein müssen erfahren wir im Album des Öfteren. „Mind Simulator“ mit seinem hymnenartigem Beginn, tiefschwarzen midtempo Melodien mit aggressiven Black Metal Gesangslinien durchzogen, enden in einem wahren Thrashgewitter mit abklingenden Pianoklängen. Einfach toll. „Wisdom in the loop“ geht in Richtung elektronik-untermaltem druckvollem marschierendem Gothic-Black Metal der sich durch druckvolle Gitarrenriffs und ruhigen Keyboardphasen, endet wieder in Melodic-Deathgeballer, der nahtlose Übergang mit einem „Next please“ zum letzten Song, dem balladenhaft beginnendem „Life overdose“...mit irgendwie vertrauten Pianoklängen...die in ein wieder mit Keyboardklängen untermaltem coolem Black/Death Metal Midtempo Geballer verschmelzen...
Mir bis dahin völlig unbekannt, war ich vor Beginn des Reviews wirklich skeptisch, aber hier erwartet euch eine postmoderne, elektronisch infiltrierten Black/Death Metal Mucke, technisch anspruchsvoll und extrem...und das wichtigste...auch sehr gut hörbar. Mir persönlich würde es mit weniger Keyboard Einsätzen noch besser gefallen.
Eine Special-Edition des neuen Albums wird eine Bonus DVD vom Auftritt beim Global East Rock Festival 2011 in Kiev (Ukraine) enthalten.
Zephyrs-Odem.de

Trackliste
CD:
1. The new era of immortality
2. Soul transition interface
3. Technological singularity
4. Evolution
5. Mind simulator
6. Preserved identity
7. Wisdom in the loop
8. Life overdose
DVD:
1. Live at Global East Rock Festival 2011 Kiev/Ukraine (DVD)
2. Making Of (DVD)
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