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AVANTASIA

The wicked symphony & Angel of Babylon DELUXE ED.

AVANTASIA - The wicked symphony & Angel of Babylon DELUXE ED.
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Artikelnummer:
167324
Format:
CD-Boxset
Genre:
Heavy/True/Power/Speed Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Die fette Double Album Deluxe Edition in der Box! Diese Hardbox enthält beide Alben in aufwändigen Digibooks, ein edles gebundenes Buch, sowie einen Download Code mit Zugang zu exklusivem Material, wie unveröffentlichte Bonustracks, Videoclip und mehr.

Interview

Symphonische Ostern in Babylon
Tobias Sammet lässt es gleich doppelt donnern! Der musikalische Wirbelsturm sprühte vor Kreativität einmal mehr über und präsentiert uns pünktlich zum Osterfest am 3. April gleich zwei neue Alben. »The Wicked Symphony« und »Angel Of Babylon« heißen die beiden Werke, die über zwei Stunden fantasievollen, märchenhaften Metal versprechen. Abermals mit einer Menge illustrer Gäste, unter anderem geben sich Klaus Meine, Alice Cooper und Michael Kiske die Ehre.

„Als wir damals an der »The Scarecrow«-CD arbeiteten, war von vornherein klar, dass das Album ein Cliffhanger werden würde, also wie damals bei »The Metal Opera« das Material in zwei Alben unterteilt werden sollte. So schrieb ich damals eine Menge Songs, und flocht sie in ein lyrisches Konzept. Die Hälfte der Songs erschien dann auf »The Scarecrow«, den Rest wollte ich in Ruhe fertig machen und für den zweiten Teil verwenden. Dann aber hatte ich mehr und mehr Songideen, die einfach zu stark waren, um sie nicht festzuhalten und daran zu arbeiten. Vielleicht war es auch unterbewusst der Wunsch, dass die Arbeit mit Sascha und meinen Gästen nicht so schnell zu Ende geht. Wie auch immer, wir hätten natürlich vorher auch zwei oder gar drei EPs veröffentlichen können, aber irgendwie waren die Songs zu wichtig, als dass ich sie aus dem Kontext reißen wollte. Und so hatte ich plötzlich zwei Alben geschaffen“, so der König aus Fulda zu dem fanfreundlichen Doppelpack, das musikalisch und inhaltlich zusammengehört. „Das eine macht konzeptionell ohne das andere keinen Sinn. Schließlich sind auf beiden Alben Songs, die ursprünglich für den einen »The Scarecrow«-Nachfolger geschaffen wurden. Aber ich habe einfach noch kleine Eckpunkte eingestreut.“

Zwischen den Alben gab es für den kreativen Kopf nahezu keine Schaffenspause, weshalb »The Wicked Symphony« und »Angel Of Babylon« auch wirklich dort ansetzen, wo man mit »The Scarecrow« aufgehört hat. „Ich habe mir Mühe gegeben, es bei den neuen Alben ähnlich gut zu machen“, sagt Sammet, der mit all seinen AVANTASIA-Werken rundum glücklich und zufrieden ist. Manchem Fan waren etwas softere Titel wie 'Lost In Space' zwar ein Dorn im Auge, doch Stagnation gab es im Hause Sammet noch nie. Und ein wenig anecken tut er bekanntlich ebenfalls gerne. „Man kann es nie jedem Recht machen und es wird immer Leute geben, die es für ihre Aufgabe halten, einem anderen erzählen zu wollen, was richtig oder falsch ist. Das hat die Kirche oft mit Nachdruck getan, das tun einige politisch motivierte Ami-Bands aus unserem Genre, das haben die großen Diktatoren der Weltgeschichte so gehalten, und so mancher Musikfan glaubt auch, dass seine Meinung die einzig wahre ist. Das muss man akzeptieren, aber in letzter Konsequenz mache ich nur, was mich glücklich macht! Wir haben aber zumindest keinen Jazz und auch keine Techno-Anleihen drin, aber es wäre schon schade, wenn die Platte nicht wenigstens ein bisschen kontrovers wäre“, sagt es grinst in sich hinein. Er ist wie ein stolzer Papa, dem eben ein Sohn und eine Tochter geboren wurde. „Ich bin unheimlich stolz, und zwar auf alles! Darauf, dass ich es wieder getan habe. Ich habe die Dinge alleine entschieden und es geschafft, einmal mehr das zu machen, was mich glücklich macht. Das ist immer ein großer Triumph, denn - ganz egal wie erfolgreich ein Album ist - als junger Musiker neigst man doch oft dazu angepisst zu sein, wenn dir ein Kritiker oder sogenannter Fan attestieren möchte, dass du auf dem Holzweg bist. Du kannst dann nachgeben und dein Ideal der künstlerischen Freiheit und der moralischen Verpflichtung der Wahrhaftigkeit aufgeben und dem Geld deiner Stammhörerschaft hinterher musizieren, oder du befreist dich aufs Neue und gehst deinen eigenen Weg. Das habe ich wieder geschafft, darauf bin ich stolz und natürlich darauf, mit Klaus Meine, Bruce Kulick, Eric Singer und all diesen wundervollen Menschen und Musikern ein tolles Werk geschaffen zu haben.“

AVANTASIA verbindet man mit Märchen und Fantasie. Musik, Texte und das Visuelle gehen Hand in Hand und sind der Grundstein für das Erfolgsrezept der Band. Daran hat sich auch anno 2010 auf »The Wicked Symphony« und »Angel Of Babylon« nichts geändert. Wer in die Welten von AVANTASIA flüchten will, ist hierzu abermals herzlich eingeladen. „Ich denke, Fantasie ist ganz wichtig, es ist nur die Frage wie man Fantasie und Märchen definiert. Ich spiele keine Rollenspiele, und ich bin auch kein großer Anhänger von Drachen und Elfen. Ich fand »Herr der Ringe« okay, kein schlechter Film, aber mir ist diese Thematik schon sehr abgegriffen. Als ich die erste AVANTASIA-CD machte, war das Ganze noch nicht so überstrapaziert. Auch wenn ich die Story für ziemlich hanebüchen halte, so gestehe ich sie einem 20jährigen durchaus zu. Aber viel mehr als Tolkien mag ich die Sachen von Tim Burton, "Edward mit den Scherenhänden", oder z.B. Goethes "Faust". Ich mag es inzwischen etwas subtiler. Mich interessiert nicht so sehr der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, sprich Hobbits und Orks, ich beschäftige mich eher mit dem Drama und der inneren Zerrissenheit. Diese habe ich eher vor Augen, sie sind in mir und meinen Empfindungen viel präsenter und haben eine festere Bindung zu meiner Realität.“ Zudem ist er ein Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt und auch bei der Auswahl der Gäste akribisch vorgeht. Dabei ist deren Bekanntheitsgrad zweitrangig, es muss passen und dem Gesamtwerk dienen. „Ich frage Leute, die mir etwas bedeuten und von denen ich denke, dass sie musikalisch zu ihren Passagen und Rollen passen, und so einen einmaligen Job leisten werden“, erklärt der bekennende Bayern-Fan und schlägt die entsprechende Brücke. „Es bringt nichts, Franz Beckenbauer zu fragen weil er ein Idol ist und einen gewissen Namen hat. Das muss musikalisch passen.“ Aber auch menschlich, denn viele der großen Namen bekommt man garantiert nicht ohne weiteres ins Studio. Ganz oben steht dieses mal der Name Klaus Meine. „Wir haben mit EDGUY einige Male mit den SCORPIONS zusammengespielt, von daher kannten wir uns bereits. Außerdem hat ja auch Rudolf Schenker auf der letzten Platte ein Gastsolo beigetragen. Klaus kannte AVANTASIA, hatte Bock, mochte den Song, kam ins Studio und machte einen tierischen Job. Das war ganz unkompliziert.“
Rockstar ist Tobias Sammet mittlerweile selbst, dennoch schlottern ihm noch die Knie, wenn er seinen Jugendidolen von KISS oder HELLOWEEN begegnet. „Ich habe sehr viel Respekt vor allen Menschen, denen ich begegne! Niemand ist mehr wert als ein anderer. Ich bin kein besserer oder wichtigerer Mensch als vor zehn Jahren, nur weil ich jetzt erfolgreicher bin als damals. Aber man merkt natürlich, dass Außenstehende das anders sehen, für manchen Fan bin ich jetzt viele tausend Platten "wichtiger" als ich es früher war. Aber ich weiß selbst am besten, dass das Käse ist. Wir sind Musiker und Menschen, ich war nicht nervös, mit den Leuten zu arbeiten, ich war eher glücklich darüber, dass ich mit Menschen arbeiten durfte und darf, die mir als Musiker viel bedeuten und den Stein für mich persönlich damals als Vorbilder ins Rollen brachten. Sie haben bestätigt, dass sie großartige Musiker sind, und sie sind zudem alle supernette Typen und Freunde.“

Während im Wolfsburger Gate-Studio von Sascha Paeth eifrig an den letzten Feinheiten des Doppelschlags gearbeitet wurde, befand sich Tobias Sammet bereits wieder mit EDGUY in Australien, um dort zu rocken. Müde scheint der sympathische Frontmann nie zu werden. „Ich bin nicht so der Urlauber, da ich genieße, was ich mache. Das Produzieren einer Platte ist für mich wie Kururlaub, zumindest zu 90 Prozent. Wenn dann die Plattenfirma kommt und die Abgabetermine langsam planen will, dann kommen die zehn Prozent Stress dazu. Falls ich irgendwann einen Herzinfarkt bekommen sollte, dann wird also Nuclear Blast dran schuld sein, haha.“ Am 21.12 2012 ist laut dem Maya-Kalender ohnehin Schicht im Schacht, doch darüber macht sich Tobi keinerlei Gedanken und kommentiert: „Nur, weil irgendein aztekischer Steinmetz keinen Bock mehr hatte, den Kalender weiterzuschreiben? Mir ist das alles egal, ich bin da wahrscheinlich eh auf Tour...“
Harald F. Grünagel

Review

Symphonic Rock & Metal
Ca. 120 Min.
Götteralbum im Doppelpack
Dass Tobias Sammet zum Größenwahnsinn neigt, ist hinreichend bekannt. Doch lässt dieser auf große Worte auch entsprechende Taten folgen. Für seine enorme Kreativität bedarf es nun gleich zweier Alben, sowie einer abermals umwerfenden Gästeliste bestehend aus Musiker, die durchweg über sich selbst hinauswuchsen und den beiden Silberlinge zu Götterstatus verhelfen. Grundsätzlich sei zu sagen, dass beide Longplayer enorm powervoll und pompös klingen, meist sehr heavy sind, aber auch mit einigen experimentellen Überraschungen glänzen. Es ist unfassbar, wie viel Arbeit und Liebe zum Detail in den vielen, mächtigen Kompositionen steckt, allen voran den beiden Gänsehaut-Epen 'Runaway Train' und 'Stargazer', die u.a. von Michael Kiske, Russell Allen und Jorn Lande veredelt wurden. Vor allem Lande ist es auch, der auf überraschend vielen Songs zum Einsatz kommt und der wirklich hervorragend mit Sammets Rockröhre harmoniert. Nicht minder großartig ist die Stadionrock-Hymne 'Dying For An Angel', auf der kein geringerer als Klaus Meine mit Sammet zusammen singt und eine absoluten Ohrwurm kreiert hat. Doch es sind vor allem auch die schnellen Fetzer wie das an 'March Of Time' (HELLOWEEN) erinnernde 'Wastelands', das leicht progressive 'States Of Matter', sowie die beiden symphonischen Titelsongs 'The Wicked Symphony' und 'Angels Of Babylon', die unwiderstehlich sind. Oftmals besitzen die Kompositionen einen gewissen MEAT LOAF-Touch, mit mächtigen Chören, orchestralen Arrangements, die ohne weiteres alle bisherigen AVANTASIA-Alben toppen. Das hier, meine Damen und Herren, ist schon jetzt Metal-Geschichte!
(Harald F. Grünagel)


Line-Up:
Tobias Sammet (Gesang, Bass)
Sascha Paeth (Gitarre)
+ Gäste

CD 1
Trackliste Dauer
1 - The wicked symphony 9:29
2 - Wastelands 4:44
3 - Scales of justice 5:03
4 - Dying for an angel 4:32
5 - Blizzard on a broken mirror 6:08
6 - Runaway train 8:43
7 - Crestfallen 4:03
8 - Forever is a long time 5:06
9 - Black wings 4:39
10 - States of matter 3:58
11 - The edge 4:12
CD 2
Trackliste Dauer
1 - Stargazers 9:31
2 - Angel of Babylon 5:28
3 - Your love is evil 3:55
4 - Death is just a feeling 5:24
5 - Rat race 4:07
6 - Down in the dark 4:25
7 - Blowing Out The Flame 4:50
8 - Symphony of life 4:31
9 - Alone I remember 4:46
10 - Promised land 4:50
11 - Journey to Arcadia 7:12
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