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MACHINE HEAD

Machine fucking head - Live

MACHINE HEAD - Machine fucking head - Live
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208367
Format:
2CD
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Produktbeschreibung

Bietet alle Hits in unverfälschtem Soundgewand.

Interview

MACHINE HEAD sind seit jeher eine Bank. Seien es die durchweg grandiosen Studioalben, von denen heutzutage nicht wenige echte Klassiker der Metalgeschichte sind, die schweißtreibenden Shows bei denen die Fans zu tausenden völlig ausrasten oder die konservierten Versionen jener Spektakel. Nach dem ersten Live-Album »Hellalive« (2003) und der umjubelten DVD »Elegies« (2005) steht nun als Überbrückung zum Nachfolger der letzten Wuchtbrumme »Unto The Locust« (2011) der Doppeldecker »Machine Fucking Head Live« an. Bandkopf Robb Flynn höchstpersönlich nahm sich unseren Fragen an.
Der vielbeschäftigte Frontmann und Gitarrist hat nach einem sehr aktiven Jahr die letzten sechs Wochen endlich zu Hause im Kreise seiner Familie verbringen können - das erste Mal seit Beginn des „Locust“-Tourzykluses. Nur zwei Wochen nach diesen Interview steht für MACHINE HEAD allerdings die nächste Rundreise an. Dieses Mal im eigenen Land als Support für die in den USA erfolgreiche Cartoon-Death-Metal-Band DETHKLOK, bei denen u.a. auch TESTAMENT-Trommelmeister Gene Hoglan die Stöcke schwingt. Robb freut sich bereits auf den erneuten, ganze acht Wochen andauernden Konzertmarathon. Doch wenden wir uns dem zu, was aktuell an der Veröffentlichungsfront der Kalifornier ansteht. „Die Shows des letzten Tourabschnitts waren so unglaublich fett und die Head Cases (so die liebevolle Bezeichnung MACHINE HEADs für ihre Fans) waren dermaßen intensiv, sodass wir das Ganze einfach dokumentieren mussten“, lässt Flynn keinen einzigen Zweifel an der Notwendigkeit von »Machine Fucking Head Live« aufkommen und fügt hinzu: „Es ist acht Jahre her seit wir »Hellalive« veröffentlicht haben, was ja noch vor »Through The Ashes Of Empires« erschien. »Elegies« behandelte dann diesen Zeitraum. Für »The Blackening« oder »Unto The Locust« gab es so etwas nicht, daher ist nun der perfekte Zeitpunkt.“ Dem kann man nicht widersprechen – gerade, weil der Name MACHINE HEAD ein absolutes Gütesiegel für hochwertige Releases ist.
Seit »Through The Ashes Of Empires« dem Album, dass 2003 für die Oaklander die Rückkehr auf die großen Bühnen markierte, hat sich bei dem Quartett nicht nur ihr Stil unglaublich weiterentwickelt, auch hinter den Reglern setzt man seitdem ganz klar auf die Kraft, die von innen kommt. So hat auch bei »Machine Fucking Head« kein Geringerer als Robb Flynn selbst die Knöpfe bedient. „Unser Soundmann Bozz Porter hat das Ganze aufgenommen. Gemischt haben Juan Urteaga (u.a. TESTAMENT, EXODUS, HEATHEN) und ich selbst. Produzieren ist cool. Ich mag es und ich bin gut darin. Bei MACHINE HEAD war es irgendwann aber eher ein Mittel zum Zweck“, erzählt Robb und spielt auf das kurze Tief vor über zehn Jahren an. „Nach der ersten Hälfte unserer Karriere haben wir uns an so vielen echt lausigen Produzenten die Finger verbrannt, dass es Zeit wurde, unsere Vision selbst in die Hand zu nehmen. Und obwohl ich das Produzieren von Musik mittlerweile sehr zu schätzen weiß, ist die wirkliche Entlohnung das Erschaffen von Musik und sie live zu spielen!“ Und bei beidem kommt immer nur das Beste heraus. Auch »Machine Fucking Head Live« ist ein Live-Album wie es verdammt nochmal sein sollte. Laut, ungemütlich, roh. Man hört den einen oder anderen Schnitzer, nichts klingt beschönigt. Genau das macht den Reiz einer solchen Scheibe aus – nicht wie die Reihen an Hochglanzprodukten die wie ein Studioalbum mit Publikumseinspielern klingen und einem keinerlei Emotion abringen können. Bei den Aufzeichnung der vorliegenden Scheibe, die zumeist in Amerika und dem Vereinigten Königreich entstanden, hatte sogar der mittlerweile 44jährige Veteran seine Gänsehautmomente. „Wir wählten die Songs, die es auf das Album schafften danach aus, wie gut Band und Publikum funktionierten. Manchmal waren die Fan-Chöre so verflucht wahnsinnig und laut, dass es mir kalt den Rücken hinunter lief.“ Das kann man nur bestätigen. Fragt sich, ob die Sause eigentlich auch für eine neue DVD mitgeschnitten wurde. Laut Robb ist zwar momentan nichts geplant, eine Menge Material sei aber definitiv vorhanden. Lassen wir uns überraschen.
Dass Metal global ist und auf Räumlichkeiten getrost pfeift, beweist Flynns Reaktion auf die Frage, auf welchem Fleckchen Erde er eigentlich am liebsten auftritt. Wo viele Musiker rein zufällig und wie aus der Pistole geschossen das Herkunftsland des Interviewpartners nennen, gibt er die sympathischste und ehrlichste Antwort: „Die Hälfte der Zeit auf Tour wachst du mit einem Kater auf oder bist noch im Halbschlaf in einem ständig hin und her wackelnden Bus. Ohne jede Ahnung, wo du dich befindest, versuchst du einfach nur einen Platz zum Scheißen oder deine Umkleide oder etwas zu Essen zu finden. Dann gehst du auf die Bühne und machst das Beste aus diesem Moment. Die Head Cases sind Verrückte – überall auf der Welt leben und atmen sie MACHINE HEAD und das ist unfassbar! Egal welche Stadt, egal wie groß das Publikum ist, das kümmert mich nicht. Es geht immer, immer, immer nur um die Energie. Wieviel sie uns davon geben und wieviel wir davon zurückgeben können.“ Okay, der Anstecker „Coole Sau des Monats“ ist Robb jetzt auf jeden Fall sicher. Mal abgesehen von den Katern und der Notdurft, gestaltet sich ein Showtag für einen Künstler bis zum eigentlichen Event zumeist recht karg. Das ist auch bei einer Band in der Dimension ­MACHINE HEADs nicht ungewöhnlich, wie der Shouter berichtet: „Manche gehen Joggen, andere trainieren oder hocken sich an den Rechner und sprechen mit ihren Frauen/Freundinnen. Ich muss immer Interviews und das Geschäftliche machen“, schmunzelt der Bartträger. Direkt bevor es auf die weltbedeutenden Bretter geht, wärmt sich der Vater zweier Söhne mit mindestens einer Stunde Gitarrenspiel auf und trainiert eine viertel Stunde lang seine Stimme. „Dann fange ich an, Vodka und Coke zu trinken. Das bringt einen in die perfekte Stimme und das Koffein weckt einen ein wenig auf.“ Weißte bescheid! Erholungsallergisch wie das Energiebündel Flynn zu sein scheint, hat er außerdem auch schon die ersten Ideen für das achte MACHINE HEAD-Album: „Ich habe tonnenweise Riffs auf meinem iPhone, aber wir müssen uns hinsetzen und das Ganze im Proberaum durchgehen.“ Sagt‘s und befindet sich auch schon auf dem Weg, um mit Drummer Dave McClain zu proben – das erste Mal seit der „Locust“-Tourzyklus beendet ist.
Markus Jakob

Review

Kennt noch wer »Hellalive«? Bestimmt, denn jenes Livealbum hatte seiner Zeit unumwunden den Award für das beste Live-Album der Dekade verdient und steht fast zehn Jahre später immer noch ganz weit oben in der Rangliste. Mit »Machine Fucking Head Live« setzen die Oaklander noch einen drauf und präsentieren ein unglaublich intensives Stück Metal-Geschichte. Dank der überstarken Setlist, die nun auch neuere Stücke wie ‚I Am Hell (Sonata In C#)‘, ‚Aesthetics Of Hate‘ oder ‚Locust‘ umfasst, fegt der Doppeldecker so ziemlich alles weg, was man in diesem Sektor kennt. So viel Energie wie sie MACHINE HEAD auf der Bühne entfesseln gleicht bereits einem Wunder, dies aber auch noch derart gekonnt festzuhalten, ist beinahe unmöglich. Umso schöner, dass der Meister selbst an den Reglern saß und seinem allseits bekannten Perfektionismus mehr als gerecht wurde. Somit ist »Machine Fucking Head Live«, das aus Mitschnitten verschiedener Gigs des »Unto The Locust«-Tourzykluses besteht, nicht nur für ein Muss für Fans vor, sondern sogar für Metaller, die Live-Album sonst nicht zu ihren Lieblingsformaten zählen.
Markus Jakob

CD 1
Trackliste Dauer
1 - I Am Hell (Sonata in C#) (Live 2012) 9:23
2 - Be Still And Know (Live 2012) 5:56
3 - Imperium (Live 2012) 6:41
4 - Beautiful Mourning (Live 2012) 5:16
5 - The Blood, The Sweat, The Tears (Live 2012) 5:32
6 - Locust (Live 2012) 7:34
7 - This Is The End (Live 2012) 6:48
8 - Aesthetics Of Hate (Live 2012) 6:05
9 - Old (Live 2012) 4:51
CD 2
Trackliste Dauer
1 - Darkness Within (Live 2012) 8:13
2 - Bulldozer (Live 2012) 5:46
3 - Ten Ton Hammer (Live 2012) 4:55
4 - Who We Are (Live 2012) 7:30
5 - Halo (Live 2012) 9:27
6 - Davidian (Live 2012) 6:44
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