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RAGE - Peavy berichtet von der 70.000 Tons Of Metal

RAGE - Peavy berichtet von der 70.000 Tons... - 22.02.2011

22.02.2011 - 1.Tag: Miami

Nach recht entspanntem Flug und erstaunlich wenig generve bei der US Einreise kommen wir an unserem Hotel direkt am Miami Beach an. Hier ist also das Revier von Crocket & Tubbs. Nachdem wir uns erstmal in einem der Strandrestaurants gestärkt haben, frönen wir der Happy Hour an unserer Hotelbar und genehmigen uns diverse Free Drinks. Nachdem es hier nix mehr gibt ziehen wir weiter in diverse andere Läden und Verkostern ein paar Eimer Gerstenbrause. Irgendwann bin ich dann zu platt und geh pennen, während Andre noch damit Liebäugelt sich ein Tatoo stechen zu lassen und Victor mit ein paar zufällig kennengelernten Landsleuten weiter um die Häuser zieht.



2.Tag.

Jetzt geht’s los. Wir versuchen per Taxi zum Hafen zu kommen, was aber recht schwierig ist, da halb Miami gesperrt ist wegen einer Trauerfeier für 2 Polizisten ( Crocket & Tabbs?), die 2 Tage vorher bei einer Schießerei getötet wurden. Nach etlichen Umwegen findet unser Taxifahrer aber einen Weg und setzt uns an unserem Schiffchen ab. Die Majesty of the Seas ist ein riesiges schwimmendes Hochhaus mit allem an Bord, was das Herz begehrt. Luxus Pur, da ist das Traumschiff ne öde Nussschale dagegen. So gar nicht zum Ambiente wollen da die Massen an schwarzen langhaarigen passen, die hier alles bevölkern. Stellt euch einfach Wacken auf See vor. Wir beziehen gemütliche Kabinen mit Seeblick, Tür an Tür mit diversen Kumpels von all den anderen Bands, die auch mitfahren. Ein richtiges Klassentreffen.

Es gibt 3 Bühnen, die Hauptbühne in einem Theater (Deck 5-7), ein Deck drüber noch ne kleinere in einer Lounge und oben an Deck 12 die Poolbühne. Überall sollen mehr oder weniger gleichzeitig die Bands spielen, 40 an der Zahl. Die Abfahrt verzögert sich, da wegen des Staus in der Stadt ein Verladekran zu spät kam, der die Bühnenelemente für die Poolbühne an Bord hieven sollte. Obwohl es nur ca 1 Std später wird, kostet das den Veranstalter mal eben 100000 Dollar extra, da er ne neue Auslaufgenehmigung braucht.

Dann heißt es aber Schiff ahoi. Echt beeindruckend, wie die Kulisse von Miami in der Dämmerung an uns vorbeizieht. Wir picheln erstmal am Pool herum und schauen uns die ersten Bands an die sofort nach dem Ablegen spielen.



3.Tag

Heute haben wir unsere erste Show auf der Hauptbühne. Obwohl Victor auf seinen neuen selbstentwickelten Engl Amp (den er bereits in den Wochen davor auf der Namm Show in LA vorgestellt hatte) verzichten muss, es gab Probleme bei der Anlieferung, klappt technisch alles problemlos, Wir soundchecken (mit Tontechniker Gerd und Stage tech Dominik) vor etlichen Fans, die bereits sehnsüchtig auf uns warten. Bei der Show ist das Theater dann auch proppevoll und wir liefern einen starken Gig ab , bei dem wir neues und altbewährtes Material mischen. Die Stimmung ist der Hammer, besonders viele US Fans freuen sich tierisch uns endlich mal wieder zu sehen. Insgesamt sind Fans aus der ganzen Welt dabei, erstaunlich auch ziemlich viele Deutsche.

Nach der Show dinieren wir erstmal in einem der vielen Restaurants an Bord, die uns mehr oder weniger rund um die Uhr verwöhnen. Das Essen ist echt super, es gibt wirklich fast alles, was das Herz begehrt.



4.Tag

Landgang. Am Morgen landen wir in Cozumel, einer zu Yucatan, Mexico gehörenden Karibikinsel. Andre zieht es vor die örtliche Shopping und Barmeile zu beehren, während Victor und ich einen Ausflug zu der über 1000 Jahre alten Maya Stadt Tulum machen. Echt super . 25 grad bei strahlendem Sonnenschein direkt am Karibischen Meer. Das lassen wir dann natürlich nicht aus und gehen den Nachmittag ausgiebig baden. Das Wasser hat optimale Temperatur ist Azurblau und der Palmenbewachsene Strand schneeweiß, was will man mehr vom Leben? Natürlich: Metal! Den machen wir dann auch wieder mit höchster Spielfreude am Abend zur besten Sendezeit vor vollbesetztem Hause. Die Stimmung toppt nochmal den Gig vom vortage auch wenn wir ganz schön über die Bühne schwanken, allerding nicht vom Alkohol sondern von dem Seegang, der auf der Rückfahrt etwas heftiger ist. Das macht nix, denn mit zunehmendem Pegel gleicht sich das sozusagen aus. Wir feiern mit den anderen Bands und den Fans zünftig weiter. Das ist ja eins der besten dinge bei dem Trip, das der Kontakt zwischen Bands und den Fans so direkt ist. Wir stehen für alles zu Verfügung, Autogramme, Fotos , smalltalk etc kein Problem, trotzdem bleiben alle cool und niemand nervt, optimal. Victor betreut die weiblichen Fans auf seine weise und er ist dabei sehr gründlich :-)



5.Tag

Heute haben wir außer feiern nix zu tun außer etwas Promo und Autogrammstunden. Das ZDF filmt uns für eine Doku über das Spektakel, wir geben diverse Interviews, es ist ja viel internationale Presse /TV mitgereist. Leider verpasse ich das anberaumte Meet & Greet , da ich zum Captains Dinner eingeladen bin.

Die gesamte Crew ist auf der Brücke versammelt, feinste Speisen werden serviert, während die Pressevertreter Fotosessions mit Bands und Besatzung machen. Beim Smalltalk mit dem finnischen Kapitän des Schiffes stellt sich heraus, das die Kreutzfahrtgesellschaft Royal Carribien extrem positiv von diesem erstmaligen (Test) Event ist. Nicht nur, das sie Traum Umsätze machen (bereits am ersten Tag hatten sie den 700fachen Getränkeumsatz von dem, was sie normalerweise mit den Rentnern, die sonst mitfahren in der gesamten Woche machen!!!) Auch hat es keinen Ärger oder irgendwelche Zerstörungen gegeben. Sie hatten wohl gedacht, das die Metal Fans das ganze Schiff auseinander nehmen und die Hälfte der Leute besoffen über Bord geht aber nicht dergleichen ist passiert. Das sind die nörgeligen Rentner echt stressiger, erfahren wir von der begeisterten Crew. Da kann man mal sehen: Gäbe es mehr Metaller wär die Welt ein besserer Ort, hihi...



6.Tag

Schade, heute ist Schluss. Alle Beteiligten sind sich einig, das diese Reise ruhig hätte länger sein können.

Immerhin wird es wohl eine Wiederholung des Spektakel geben, vielleicht entwickelt sich das Festival ja auch zu einer festen Institution, wir hoffen jedenfalls, das wir in nicht allzu ferner Zukunft nochmal dazu eingeladen werden. Jeder an Bord hatte dieses "Wir machen Metal Geschichte" Gefühl und ich kann euch nur raten, beim nächsten mal dabei zu sein, es war wirklich einmalig. Danke an alle Beteiligten für dieses Unvergessliche Erlebnis!

Es grüßt

Peavy

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