Reptilian

KEEP OF KALESSIN

KEEP OF KALESSIN - Reptilian

Veröffentlicht am: 14.05.2010

Ursprünglich 1995 von Gitarrist und Songwriter Obsidian C. gegründet nahmen KEEP OF KALESSIN zwei Studio-Alben auf, bevor das Line-Up für die vielgelobte “Reclaim”-EP geändert wurde. Vor diesen Aufnahmen hatten sich bereits Frost und Atilla der Band angeschlossen, mussten sie aber wegen ihrer massiven Touraktivitäten mit SATYRICON und MAYHEM wieder verlassen. Obsidian C. legte die Band vorerst auf Eis während er mit SATYRICON als Tour-Gitarrist unterwegs war, bis er entschied, die Zeit sei reif, das Monster wieder auferstehen zu lassen. Im April 2006 wurden mit dem neuen Line-Up (Thebon – Vocals, Vyl – Drums, Wizziax – Bass) und dem damit verbundenen Comeback-Album „Armada“ neue Standards im norwegischen Metal gesetzt. Die Presse klinkte total aus und KEEP OF KALESSIN fanden sich als eine der am heißesten diskutierten Bands Norwegens wieder – bar jeden Genres. So tourte man sowohl in den USA als auch in Europa – gemeinsam mit DIMMU BORGIR, BEHEMOTH, SATYRICON und ENSLAVED, spielte zahllose Festivals sowie eine Show, die als die spektakulärste Eröffnungs-Show des Inferno Festivals in die Geschichte eingehen sollte. Die Band erhielt außerdem Nominierungen für den Spellemannsprisen (der norwegische Grammy) und den Alarm Award und stiegen zur wahren Elite des norwegischen Metal auf. 2008 erschien “Kolossus”, der logische Nachfolger zu von “Armada”. Wieder einmal verschob die Band die Grenzen des extremen Metal. Variationsreicher, melodischer, epischer! Mit „Kolossus“ spielte die band um die 150 Konzerte und Festivals – darunter das Graspop, Hellfest, Metalcamp, Masters Of Metal und viele mehr. Das Video zum Song „Ascendant“ wurde mit über 1,5 Millionen Views ein großer YouTube-Hit und die Band erhielt erneut eine Nominierung für den Spellemannsprisen, wo sie eine Eröffnungsshow vor einem Live-Publikum sowie 1,2 Millionen TV-Zuschauern absolvierte. Mutig genug, neues zu erforschen, schockierten KEEP OF KALESSIN die Metal-Szene im Januar 2010 mit der Meldung, beim norwegischen Eurovision Song Contest teilzunehmen. Von vielen als „Sell-Out“-Veranstaltung verabscheut, sah die Band viel mehr die Chance, ein breiteres Publikum zu erreichen und mehr Leute für ihre Musik und das extreme Genre generell zu interessieren – egal, was die Neider denken würden. Wenig hoffnungsvoll, das Finale zu erreichen, sah sich die Band ebenso geschockt wie auch das Publikum, als man das erste regionale Finale gewonnen hatte. Offensichtlich gefiel die Performance nicht nur den Underground-Metalheads. Dieser Umstand führte die Truppe direkt ins nationale Finale, was ihr Star-ähnlichen Status einbrachte. KEEP OF KALESSIN schlossen das Finale mit dem 3. Platz ab, nachdem sie über 250.000 Stimmen erhalten hatten. Nach dieser etwas ungewöhnlichen Erfahrung wandte man sich einem gewohnteren Umfeld zu und enterte die Bandeigenen „Morningstar Studios“ in Trondheim, Norwegen, um das neue Album „Reptilian“ einzuspielen. Wochenlang hat man an dem gearbeitet, was nun zum stärksten Album der Bandgeschichte geworden ist. “ Die Musik auf “Reptilian” geht eher direkt in die Fresse als noch zuvor, also haben wir diesen Titel und dieses Cover gewählt, um die Direktheit zu verdeutlichen und auch den Fantasy-Aspekt der Band ein wenig ins Licht zu rücken. Dieses Monster von einem Album starrt einen an und wird einem direkt den Hals zerfleischen!“ – Obsidian C. – KEEP OF KALESSIN Bei den vorherigen Alben hatte man sich noch selbst um den Mix bemüht, dieses Mal aber verpflichtete man Daniel Bergstrand (IN FLAMES, MESHUGGAH, BEHEMOTH). „Reptilian“ klingt extrem mächtig, hat aber dennoch einen organischen Sound, der in der heutigen Metal-Szene nur noch selten zu hören ist. Mit diesem Geniestreich des expischen Extrem Metal im Gepäck und mit einem vollgestopften Tourplan ist KEEP KALESSIN die Band, nach derman 2010 die Augen offen halten sollte!

Tracklist
1 - Dragon Iconography
2 - The Awakening
3 - Judgement
4 - The Dragontower
5 - Leaving The Mortal Flesh
6 - Dark As Moonless Night
7 - The Divine Land
8 - Reptilian Majesty