Everything Remains As It Never Was

ELUVEITIE

ELUVEITIE - Everything Remains As It Never Was

Veröffentlicht am: 19.02.2010

„Das perfekte Album…“ Dieser Pressetext könnte damit begonnen werden, all diese berühmten Namen aufzuzählen, die zusammen mit ELUVEITIE an deren neuem Opus namens „Everything Remains (As It Never Was)“ gearbeitet haben. Aber, um ehrlich zu sein, muss dieses Album gar nicht durch derlei Dingen gepusht werden, denn es ist, was es ist – egal was drum herum passiert ist! Die Erfolgsgeschichte der Band begann in dem Moment, als Mastermind Chrigel Glanzmann ELUVEITIE mit dem Ziel gründete, melodischen Death Metal der Marke Göteborg mit mittelalterlichen Folk-Melodien und –Themen zu einer explosiven Mischung zu vermengen, die schon bald als die „New Wave Of Folk Metal“ bekannt sein würde. Das war 2002 und Chrigel hatte dabei eigentlich nur an ein Studioprojekt gedacht. All das ist mittlerweile natürlich Geschichte und das sogenannte „Studioprojekt“ ist zu einer respektierten, wohlbekannten und aktiven Band gewachsen. Nachdem man bei Nuclear Blast unterschrieben hatte, bestanden die vergangenen beiden Jahre beinahe ausschließlich aus einem dichten Zeitplan aus Touren und Studioaufnahmen. Das Labeldebüt „Slania“ konnte die ersten Charterfolge (Schweiz: #35, Deutschland: #72) verbuchen und wurde über das gesamte Jahr 2008 hinweg von massiven Touraktivitäten rund um den Globus begleitet. 2009 erfüllte sich die Band ihren Traum, ein komplett akustisches Folk-Album zu produzieren, ganz ohne sägende Gitarren oder gebrüllten Gesang – zum ersten Mal in der Bandgeschichte kümmerte sich Leier-Spielerin Anna Murphy gänzlich um den Gesang. Heraus kam ein Meisterwerk des Folk, das sowohl Presse als auch Fans faszinierte. „Evocation I: The Arcane Dominion“ schlug natürlich ebenfalls in die Charts ein: Schweiz: #20, Deutschland: #60. Dieses Album war extrem wichtig, auf der anderen Seite aber auch eine Verwirrung, da die Fans sich fragten, ob es jemals wieder ein Metal-Album der Band geben würde. Tatsächlich aber war es viel mehr ein lange gehegter Wunsch, der wahr wurde und den ersten (sehr erfolgreichen) Teil zweier vorgesehener Interrmezzi zwischen zwei typischen Metal-Alben bildete. 2010 ist die Band wieder zurück – metallischer denn je! Die ersten zehn Jahre des Milleniums sind verstrichen und Chrigel und seinen Mannschaft präsentieren nichts geringeres als das perfekte ELUVEITIE-Album. Es besitzt alles, wonach sich ihre Fans und ihre Fans in spe sehnen: Faszinierende mittelalterliche Melodien und Geschichten, brutal heftigem aber dennoch tanzbarem Death Metal und überragenden Refrains, die jedem Metalhead sofort in selbigen hängen bleiben. „Everything Remains“ macht genau da weiter, wo „Slania“ aufgehört hat; allerdings hievt es den frischen, einzigartigen Sound der Band auf eine ganz neue Ebene! Aber da Ihr alle ja schon seit Beginn dieses Textes darauf wartet, lasst uns auf das Namedropping zurückkommen. Abgesehen von der simplen Tatsache, dass sich die Band mit Hymnen wie „Thousandfold“ oder „Quoth The Raven“ ganz einfach selbst übertroffen hat, verlangen derlei Songs natürlich auch nach der besten Behandlung, die man kriegen kann – und so heuerte die Band eine ganze Armee von Legenden an, die diesem Meisterwerk des Folk-Metal Geburtshilfe gaben: Tommy Vetterli (GOTTHARD, KREATOR u.a.) um es zu produzieren, Colin Richardson (SLIPKNOT, MACHINE HEAD, BEHEMOTH, u.a.) um es zu mischen und John Davis (U2, LED ZEPPELIN, KAISER CHIEFS, ARCTIC MONKEYS u.a.) um es zu mastern. Noch Fragen? Nein! Dann dreht jetzt die Lautstärke hoch und überzeugt Euch selbst – dies ist wirklich das perfekte Album!!!

Trackliste Dauer
1 - Otherworld 1:57
2 - Everything Remains As It Never Was 4:25
3 - Thousandfold 3:20
4 - Nil 3:43
5 - The Essence Of Ashes 3:59
6 - Isara 2:42
7 - Kingdom Come Undone 3:22
8 - Quoth the raven 4:42
9 - (do)minion 3:20
10 - Setlon 2:36
11 - Sempiternal Embers 4:52
12 - Lugdūnon 4:01
13 - The Liminal Passage 2:15
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