Hellfire Club

EDGUY

EDGUY - Hellfire Club

Veröffentlicht am: 15.03.2004

Willkommen im verruchten "Hellfire Club"! Auf diesem Album knallen einem die deutschen Spaßvögel aus Hessen nicht nur ihre wohlbekannte Mixtur aus frisch-fröhlichem Power Metal – einhergehend mit gehörig Bombast und eingängigen Refrains – um die Ohren, sondern kommen außerdem mit einer neuen, heavieren Facette ihres Sounds daher: Groovige Rhythmen, härtere Riffs und ein leicht dreckiger Rock-Touch charakterisieren "Hellfire Club"; Veränderungen, die großartig zum EDGUY'schen Konzept des Musikmachens passen.

Und da die Band symphonischen Elementen alles andere als abgeneigt ist, haben EDGUY zusätzlich das Filmorchester Babelsberg engagiert, somit strotzen die Songs nicht nur vor metallischer Stärke, sondern auch klassischem Feeling und Power. Das Endresultat ist summa summarum einfach fantastisch!
Feurig, zündend und vor Energie berstend, das waren die EDGUY des Jahres 2004.

EDGUY begannen 1992 als Schulband mit traditionellem Metal. Kontrastierend zum Grunge – der zur damaligen Zeit unglaublich populär war – taten die 14-jährigen Freunde ihre ersten musikalischen Schritte mit Coversongs ihrer Lieblingsbands DEEP PURPLE, KISS, AC/DC und IRON MAIDEN, begannen jedoch schon bald, eigene Stücke zu komponieren.
Nach fast fünf Jahren der Klinkenputzerei und gescheiterten Versuchen, das Interesse einer Plattenfirma auf sich zu lenken, gab AFM Records EDGUY endlich die Chance, sich zu profilieren. Zwischen 1997 und 2003 veröffentlichten EDGUY fünf Studioalben, wobei jedes eine Verbesserung zum Vorgänger darstellte; parallel zu dieser Weiterentwicklung und Reifung wuchs auch die Fanbase der Band. Besonders der frische und freche Spirit von EDGUY und ihrem sympathischen Sänger Tobias Sammet – auf der Bühne ein echter Scherzkeks – vergrößerte die Popularität der Truppe rapide. Innerhalb von nur wenigen Jahren machten sich EDGUY den Namen, einer der unterhaltsamsten Acts überhaupt on stage zu sein.

Das 2001 erschienene Werk "Mandrake" wurde zum großen Band-Hit: Vollgepackt mit catchy Melodien, powervollen Riffs und klasse Refrains zum Mitsingen gelang dem Album der Sprung in die Top 20 mehrerer europäischer Charts und legte den Grundstein für EDGUYs erste große Headliner-Tour, die die Jungs in 23 Länder auf vier Kontinenten (Europa, Asien, Australien, Südamerika und die USA) führte. Die Tournee dauerte über ein Jahr und bescherte EDGUY unglaubliche Erfolge weltweit.

Im Oktober 2003 wechselten die Deutschen das Plattenlabel, unterschrieben bei Nuclear Blast und hoben "King Of Fools" aus der Taufe, welches im Februar 2004 auf den Markt kommen sollte. Selbige EP enthielt – neben dem groovigen Titel-Track – vier hochklassige Non-Album-Tracks, einzig und allein auf dieser CD zu finden. Value for money!

Erste euphorische Presse-Reaktionen bezüglich "Hellfire Club" deuten bereits das Unverkennbare an: Mit diesem Album haben sich EDGUY wieder einmal selbst übertroffen. Egal ob man nun den melodischen Heavy-Smasher 'Mysteria', das Riff-Monster 'Under The Moon' oder das happy 'Lavatory Love Machine' als Hörbeispiel heranzieht, es gibt schlicht und ergreifend keinen Ausfall auf diesem Album. You want EDGUY, you get EDGUY !

Tracklist Dauer
1 - Mysteria 5:45
2 - The Piper Never Dies 10:07
3 - We Don´t Need A Hero 5:29
4 - Down To The Evil 5:28
5 - King Of Fools 4:17
6 - Forever 5:41
7 - Under The Moon 5:05
8 - Lavatory Love Machine 4:24
9 - Rise Of The Morning Glory 4:39
10 - Lucifer In Love 0:32
11 - Navigator 5:20
12 - The Spirit Will Remain 4:12
Videos

Ähnliche Artikel