Koloss

MESHUGGAH

MESHUGGAH - Koloss

Veröffentlicht am: 23.03.2012

Während das meiste heutzutage in Eile erledigt wird und die Welt sich immer schneller zu drehen scheint, lassen sich manche Bands nicht hetzen, mit einem neuen Album um die Ecke zu kommen. MESHUGGAH ist eine dieser Truppen - und sobald ein neues MESHUGGAH-Album in der Stereoanlage rotiert, ist man sich sicher, dass sich das Warten gelohnt hat. Kein Wunder also, dass es einige Zeit und Anstrengung bedarf, um ein neues Stück dessen zu kreieren, was als Math Metal bekannt wurde, nicht wahr? Ein Genre und eine Marke, die Tomas Haake & Co. erfunden haben!

Nachdem die Metal-Gemeinde mit dem aktuellen Output “Alive” (CD/DVD, 2010) und dem von der Kritik gefeierten letzten Studioalbum “obZen” (2008) einmal mehr auf den Kopf gestellt und der gesamte Globus ausgiebig betourt worden war, kehrte die Kult-Combo Anfang 2011 in ihren eigenen Studiokomplex zurück, um ein gigantisches Monster von einem Album einzuspielen. Das Ergebnis, passenderweise mit „Koloss“ betitelt, demonstriert eindrucksvoll die Komplexität und Diversität der Band, wobei das Ganze stärker groovt und rockt als zuvor. Dadurch revolutionieren MESHUGGAH den bandeigenen Sound aufs Neue, indem er ein Stück weit eingängiger gestaltet wurde, ohne jedoch im Geringsten seine Massenvernichtungsgewalt einzubüßen.

2012 präsentieren sich MESHUGGHAH an der Spitze dessen, was von einem ganzen Haufen neuer Bands, die versuchen, den Urvätern des Math-, Jazz- Djent- oder wie-auch-immer-man-es-nennen-will-Metal das Wasser zu reichen, erweitert und umbenannt wurde, ohne dass diese jedoch jemals ein solches Pfund abliefern könnten, wie die Schweden es seit nunmehr 20 Jahren tun.

„Wie bei jedem neuen Album haben wir versucht, innerhalb unserer Musik neue Wege zu erschließen, und bei “Koloss” fühlen wir, dass wir unser Ziel punktgenau erreicht haben. Organische Brutalität, Eingeweide und Groove – alles in einen 54-minütigen Leckerbissen gestopft, der am besten von Zeitgenossen mit schwachen Nerven gemieden werden sollte!“ Tomas Haake, Drums

Trackliste Dauer
1 - I Am Colossus 4:43
2 - The Demon’s Name Is Surveillance 4:39
3 - Do Not Look Down 4:44
4 - Behind The Sun 6:14
5 - The Hurt That Finds You First 5:34
6 - Marrow 5:35
7 - Break Those Bones Whose Sinews Gave It Motion 6:55
8 - Swarm 5:26
9 - Demiurge 6:13
10 - The Last Vigil 4:32
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