Something Supernatural

CROBOT

CROBOT - Something Supernatural

Veröffentlicht am: 24.10.2014

Es gab eine Zeit, in der die Rock Radio Sender von großartigen Riffs beherrscht wurden. Von DEEP PURPLE’s ‘Smoke On The Water’ und DEREK AND THE DOMINOE’s ‘Layla’ bis hin zu SOUNDGARDEN’s ‘Black Hole Sun’ und RAGE AGAINST THE MACHINE’s ‘Killing In The Name Of’ drehte sich alles um den unverkennbaren Gitarrensound, der jede Band und jeden Song ausmacht.
Die vier Mitglieder von CROBOT -- Brandon Yeagley (Gesang), Chris Bishop (Gitarre), Jake Figueroa (Bass) and Paul Figueroa (Schlagzeug) – haben sich zusammengetan, um diesen Zustand wieder herzustellen.
Durch die Verbindung von Funk, Blues, Metal und klassischem Rock’n‘Roll sowie Yeagley’s Gesant, Bishop’s Gitarre und Figueroa’s Fundament, haben CROBOT einen zeitlosen Sound erschaffen, der gleichsam aktuell, wie klassisch klingt.
“Wir sind mit den gleichen Riffs aufgewachsen und die scheinen heute in der Musik zu fehlen. Wir mögen den Rock von Früher wirklich sehr und hatten immer das Gefühl, das sowas heute fehlt,“ so Yeagley.
“Als wir anfingen zu jammen haben wir nicht versucht, einen speziellen Sound zu erschaffen oder eine bestimmen Stil zu spielen, das ist einfach die Art von Musik, die wir mögen und gerne hören. Das ist alles eher unbewusst entstanden. CROBOT hat sich selbst definiert,“ fügt Jake hinzu.
Das ist das harmonische Zusammenspiel der Band, das auf ihrer selbstbetitelten Vier-Track EP bereits zu hören ist und sich auf dem bald erscheinenden Album »Something Supernatural« diesen Herbst garantiert fortsetzt.

Bevor es in die Tiefe dieser, sozusagen, mystischen Verbindung geht, ein kleiner Rückblick: Yeagley und Bishop spielten bereits zusammen bei CROBOT, während Jake und Paul noch bei anderen Bands waren. „Wir haben ein paar Auftritte zusammen gehabt und dabei festgestellt, dass wir Jake und Paul in der Band haben wollen,“ so Bishop. „Wir jammten einfach zusammen und es fühlte sich total natürlich an, es hat einfach klick gemacht. Jake und Paul waren einfach von Anfang an auf derselben Ebene.“
Mit den Figueroa an Board, waren CROBOT komplett. “Seitdem die beiden vor gut einem Jahr eingestiegen sind, läuft alles total entspannt, einfach weil sie vorher schon in einer Band waren, die CROBOT sehr ähnlich ist,” erklärt Bishop. „Wir hatten schon gemeinsame Shows gespielt und es war einfach schön zu sehen, wie sich die eigenen Ideen entwickeln. Nachdem der Stein ins Rollen kam, wurde uns klar, ‚Das ist es, was CROBOT ausmacht‘.“
CROBOT ist eine Band, die in jedem Tempo rockt. Ganz gleich ob es eine langesame Groove-Nummer wie ‘Skull Of Geronimo’, ein melodischer Sludge-Monolith im Sinne von SOUNDGARDEN oder ein Uptempo-Funkstück, wie ‘Nowhere To Hide’ ist, das klingt, als würden die BLACK CROWS einen Camaro fahren, CROBOT sind Meister aller Klassen.
Auf ‘Queen Of The Light’, dem kraftvollen Finale von »Something Supernatural« singt Yeagley von einem Mädchen, das sich nach einem neuen Leben sehnt. “She lives the darkest life/but all she wants to be is the queen of the light,” singt er auf der schleppenden Melodie. So wie die Single ‘Nowhere To Hide’ ein echter Stimmungsmacher ist, wird ‘Queen Of The Light’ Fans tiefgründiger Riffs bewegen.
“’Nowhere To Hide,’ ist einer der Songs, den wir zuerst geschrieben haben. Wir spielten mit ein paar Ideen rum und holten uns Inspiration von anderen Songs und so kam alles zusammen,“ sagt Paul. „Es war sehr organisch.“
‘Nowhere To Hide’ ist einer der Songs, bei dem Yeagley fast schon zwanghaft mit dem Fuß mitwippen muss. Und er verspricht, dass es auf »Something Supernatural« noch mehr Grooves gibt, bei denen die Fans sich ordentlich bewegen und abtanzen können.
“’Night Of The Sacrifice’ ist einer der Songs vom Album, den ich besonders gerne spiele,” sagt er. „Den nehmen wir meistens als Auftakt zu den funkigen Sachen, die wir in unseren Sets spielen. Es ist immer sehr spannend, wenn wir uns weg von den Riff-lastigen über die klassischen Metal Stücken bis hin zu den totalen Funknummern gehen. Und wir sind immer total gespannt auf die Reaktion der Leute, wenn wir unser volles Klangspektrum ausschöpfen.“
‘Skull Of Geronimo’ steht, laut Yeagley stellvertretend für den Sound von CROBOT. “Wir bewegen uns hier am anderen Ende der Härteskala, lassen aber den Funk nicht komplett außen vor,“ sagt er. Und in textlicher Hinsicht ist ‘Wizards’ wohl als CROBOT-Aushängeschild zu betrachten.
“Es ist ein Epos, das von zwei Zauberern erzählt. Der eine hat sich der Zauberei und Technologie verschrieben, während der andere den Naturgeistern zugetan ist. Es ist zudem ein Aufeinanderprallen von Funk und klassischem Metal. Eine epischer Kampf auf allen Ebenen, sozusagen, so Yeagley. „Es ist einfach ein Song, der die volle Bandbreite von CROBOT abdeckt.“

Das schreiberische Talent zeigt sich besonders in ‘La Mano De Lucifer, einer biblischen Erzählung, die mit “A failed rebellion/against the one creator/exiled to the fire” started.
Um alle Seiten von CROBOT zu zeigen, braucht es schon einiges. Sie sind eine Band, die mit Stolz den eigenen Pott-Konsum zeigt, wie in diesem witzigen Twitter Post: „Warnung, die Musiker von CROBOT sind dafür bekannt, dich stonded zu machen.“
Hinzu kommt, dass Yeagley ein echter Science-Fiction Nerd ist. Auf die Frage, für welchen Film CROBOT einen Song beisteuern würden, antwortet er, ohne zu zögern: “2001: A Space Odyssey. Dieser Film hat einen ganz eigenen Platz in der Sci-Fi Welt.”
Was zeitgenössische Genre-Werke angeht, entscheidet er sich für „Ender’s Game“. „Ich bin ein großer Fan dieser Serie, und als ich den Film dazu gesehen hat, wurde ein Traum für mich wahr. Er hat einfach alles, was ich an Science-Fiction liebe,“ sagt er.
In einem Interview, dass die Band kürzlich einer Chicagoer Website gab, wurden CROBOT gefragt, warum sie erst die EP und dann das Album rausbringen. Ihre Antwort: „Wir sind Gentlemen, wir wollten die Spannung nicht ins Unerträgliche steigen lassen.“
Und auf die Frage, ob sie in musikalischer Hinsicht in der falschen Zeit geboren seien, brachte es Jake auf den Punkt: „Ich hab da schon drüber nachgedacht, aber dann wurde mir klar, dass das Weed heutzutage VIEL besser ist.“
Eine moderne Rock Band mit Sinn für Humor und einer eigenen scharfen Sauce, CROBOT stehen ihren Zeitgenossen in nichts nach. Aber am Ende des Tages geht es bei CROBOT nur um Sound.
“Mir ist nur wichtig, dass die Leute, die unser Album hören sich denken, ‘Mann, CROBOT ist die funkigste, härteste Band, die ich je gehört habe,“ so Bishop.

Mission erfüllt.

Tracklist Dauer
1 - Legend Of The Spaceborne Killer 3:18
2 - Nowhere To Hide 3:03
3 - The Necromancer 3:18
4 - La Mano De Lucifer 5:35
5 - Skull Of Geronimo 3:55
6 - Cloud Spiller 3:41
7 - Fly On The Wall 4:10
8 - Night Of The Sacrifice 2:59
9 - Chupacabra 3:13
10 - Wizards 3:32
11 - Queen Of The Light 5:09
12 - Tapdancin’ On A Tightrope (Digi bonus) 3:30
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