The Mouths Of Madness

ORCHID

ORCHID - The Mouths Of Madness

Veröffentlicht am: 26.04.2013

Die aus San Francisco stammenden Doom-Rocker ORCHID gelangten bereits mit ihrer 2009er-EP „Through The Devil’s Doorway“ zu exzellentem Ruf – rund um den Globus erhielt das grandioses Erstlingswerk hervorragende Kritiken und dem Quintett wurde eine strahlende Zukunft vorausgesagt. Kurze Zeit später begannen ORCHID die Arbeiten an ihrem Debütalbum „Capricorn“, das schließlich 2011 erschien und in Europa einschlug wie eine Bombe. Quasi über Nacht hatte sich das Vierergespann um Sympathieträger Theo Mindell tief in die Herzen aller Retro-Heavy-Rock-Liebhaber gespielt. Bis Anfang 2012 hatte sich die Zuneigung der Öffentlichkeit zu einer wahren Leidenschaft ausgewachsen, weshalb ORCHID den nächsten logischen Schritt unternahmen, indem sie einen Vertrag mit Nuclear Blast unterzeichneten und unter dem Titel „Heretic“ eine weitere 10“-EP mit drei brandneuen Songs sowie der Nummer „He Who Walks Alone“ vom „Capricorn“-Album veröffentlichten. Im Februar 2013 folgte schließlich – als delikater Appetitanreger für die anstehende zweite Studioscheibe – die „Wizard Of War“-EP.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Kalifornier augenscheinlich bereits ihre persönliche Erfolgsformel gefunden hatten, wäre das strikte Beibehalten der Marschrichtung des Erstlingswerks wenig verwunderlich gewesen. Versetzt man nun jedoch die Nachfolgeplatte „The Mouths Of Madness“ erstmalig in Rotation, wird sofort deutlich, dass ORCHID keineswegs durch die vielen Vorschusslorbeeren verdorben wurden und sich mitnichten dem Luxus der Stagnation hingeben. Taking into consideration that the Californian quintet had obviously already found its formula for success, one could have expected them to play save by fully maintaining the first record’s course. However, when giving ORCHID’s sophomore release “The Mouths Of Madness” a spin for the first time, one will immediately realize that it embodies anything but stagnation! „Die neuen Tracks wirken alle direkter - die Töne sind besser, präsenter“, verrät Gitarrist Mark Thomas Baker. „Es tauchen vermehrt psychedelische Parts auf - die konnten wir zuvor nie so gut herausholen. Zudem ist mittlerweile jeder viel besser in dem, was er tut. Davon abgesehen wurde der Synthesizer-Anteil im Vergleich zu »Capricorn« hörbar zurückgeschraubt.“ Die Instrumentalaufnahmen, aufgeteilt auch zwei separate Sessions, fanden in den Hyde Street Studios in San Francisco (DEAD KENNEDYS, MR. BUNGLE, JOE SATRIANI, EXODUS) sowie in den Laughing Tiger Studios in San Rafael (SANTANA, SAMMY HAGAR) statt, bevor ORCHID’s langjähriger Produzent Will Storkson und sein Heimstudio im Zuge des Vocal-Trackings auf den Plan traten. Ihren doomigen 70er-Hard-Rock-Vibe auf eine neue Intensitäts-Ebene tragend und das Gesamtkunstwerk um neue Facetten bereichernd, ist es ORCHID gelungen, ihren Wurzeln true zu bleiben und gleichzeitig ihren charakteristischen Sound zu verfeinern. Oder, in den Worten der Presse:

“Die wahren Erben BLACK SABBATHs!” (Rock Hard Italien)

Tracklist Dauer
1 - Mouths Of Madness 5:50
2 - Marching Dogs Of War 5:28
3 - Silent One 7:25
4 - Nomad 6:21
5 - Mountains Of Steel 6:56
6 - Leaving It All Behind 7:19
7 - Loving Hand Of God 6:09
8 - Wizard Of War 3:18
9 - See You On The Other Side 7:15
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