Edge Of The Earth

SYLOSIS

SYLOSIS - Edge Of The Earth

Veröffentlicht am: 11.03.2011

Jede Generation von Metal-Bands hat ihre Pioniere – Kombos, die ihr Genre musikalisch neu definieren und qualitativ auf ein höheres Level heben. SYLOSIS ist eine von ihnen! Nicht umsonst wird das Quartett aus Reading, England vielfach als bedeutendster UK-Metal-Export der heutigen Zeit gehandelt. Nun kehren die Jungs mit ihrer zweiten metallischen Perle „Edge Of The Earth“ zurück. Seit der Veröffentlichung ihres Debüts „Conclusion Of An Age” Ende 2008, konnten sich SYLOSIS weltweit eine solide Fanbasis erarbeiten und ihre Fähigkeiten live bei Shows mit DRAGONFORCE, AS I LAY DYING, FEAR FACTORY, THE BLACK DAHLIA MURDER und anderen, sowie auf den großen Bühnen des Download-, Sonisphere und Graspop-Festivals unter Beweis stellen. Nach einer kleinen Line Up-Veränderung, durch die Lead-Gitarrist Josh Middleton zukünftig auch in der Rolle des Frontmanns auftritt, präsentieren SYLOSIS ihr bis dato intensivstes, dynamischstes und anspruchsvollstes Material. „Edge Of The Earth“ quillt geradezu über vor vernichtenden Riffs, packenden Melodien, gefühlvollen Soli, progressiven Drehungen und Wendungen und einer omnipräsenten, düsteren Atmosphäre. Die Produktion übernahm einmal mehr Landsmann Scott Atkins, der dieses Mal auf einen bodenständigeren Sound abzielte, wie Middleton berichtet: „Wir wollten, indem wir unser Augenmerk stärker auf Aggression und Gefühl anstelle von Perfektion richteten, mehr Ecken und Kanten erzeugen als beim letzten Album. Heavy Metal-Scheiben, die so klingen als seien sie allein vom Computer eingespielt worden, sind wir alle überdrüssig. Der beste Weg, einer Sache Härte zu verleihen, liegt darin, die menschlichen – und manchmal hässlichen – Elemente durchscheinen zu lassen.“ Es ist unübersehbar, dass die Arbeit des Vierers durch die progressiveren Tendenzen stark an Reife gewonnen hat, ohne jedoch den klanglichen Charakter zu verlieren, den die Fans von SYLOSIS erwarten. Der Frontmann erklärt: „Progressive Bands von RUSH und PINK FLOYD über NEUROSIS und CULT OF LUNA stellten für dieses Album unsere Inspirationsquelle dar. Ohne Zweifel bildet oldschool-Thrash noch immer das klangliche Fundament und die neuen Stücke sind unsere bisher härtesten, doch gleichzeitig wollen wir tiefer schürfen als die meisten anderen Metal-Bands.“ Textlich wird “Edge Of The Earth” seinem Namen voll und ganz gerecht, indem eine Geschichte von Isolation, Verwirrung und Vergänglichkeit erzählt wird. Middleton fasst zusammen: „Uns ist wichtig, dass das Album als großes Ganzes gesehen wird – nicht nur als Ansammlung verschiedener Stücke. Mit den Songs eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen, half sehr, eine musikalische Reise zu kreieren, die sich im Wesentlichen um einen in lebenslanger Einsamkeit lebenden Mann dreht. Mehr wollen wir allerdings nicht verraten, um den Leuten eigenen Interpretationsfreiraum zu lassen. Obwohl die Story fiktiv ist, spielen sehr viele persönliche Erfahrungen hinein. Manche Texte können metaphorisch für meiner eigenen Erfahrungen mit Schlafstörungen oder in Einsamkeit verbrachter Zeit verstanden werden.“ In Sachen Intensität präsentiert sich “Edge Of The Earth” zweifelsohne als Album, das seinesgleichen sucht!

Tracklist Dauer
1 - Procession 6:45
2 - Sands Of Time 5:07
3 - Empyreal 4:51
4 - Empyreal (Part 2) 1:06
5 - A Serpents Tongue 5:23
6 - Awakening 3:58
7 - Kingdom Of Solitude 5:37
8 - Where The Sky Ends 3:56
9 - Dystopia 5:43
10 - Apparitions 7:15
11 - Altered States Of Consciousness 5:31
12 - Beyond The Resurrected 5:09
13 - Eclipsed 4:45
14 - From The Edge Of The Earth 7:37
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