AGNOSTIC FRONT

1983 entstand die New York Hardcore Band Agnostic Front, die durch schnelle, aggressive und harte Musik ganz direkt Kritik an der (un-)Sozialpolitik ausübten und mit ihrer EP United Blood sich schnell einen Namen machten. Inspiriert durch den Punk entstand sehr schnell eine ganz individuelle Musikrichtung mit donnerndem Schlagzeug, offensiven Shouts und einzigartigen Melodien auf der Gitarre. Dank ihrer Unverfälschtheit schlossen sich immer mehr Menschen der Fangemeinde an, die stets treu Agnostic Front zur Seite standen und sie unterstützten. In den folgenden Jahren veröffentlichte die Band die Alben "Victim in Pain", "Cause for Alarm", "Liberty And Justice For...", "Live At CBGB" und "One Voice".

1993 kam es nach dem Livealbum Last Warningzu einer kurzen Trennung und Gitarrist Vinnie Stigma beschäftige sich ausgiebig mit seinem Projekt MADBALL. Doch Sänger Roger Miret und er entschieden 1998 nach einem Konzert von MADBALL, Agnostic Front wieder ins Leben zu rufen. Ursprünglich war nur eine neue Single geplant, doch durch ihre kreativen Ideen existierte genug Material, um das Album zu veröffentlichen. Ihre nachfolgenden Alben "Raw Unleashed", "Something's Gotta Give", "Riot! Riot! Upstart", "Dead Yuppies" und "Working Class Heroes" waren alle voller Kritik gegen die soziale Ungerechtigkeit und die Unterdrückung und sprachen direkt die Themen an, die sonst immer verschluckt werden.


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Im Jahr 2004 wechselten Agnostic Front zu dem führenden Label Nuclear Blast und veröffentlichten dort im selben Jahr das AlbumAnother Voice. Darauf folgten die Alben "Live At CBGB", "Warriors" und "Warriors - Tour Edition".

Das Besondere an der Band ist, dass sie ihre Musik leben, sie haben den Hardcore zu ihrer Lebenseinstellung gemacht und übertreffen mit ihrem zehnten Studioalbum My Life My Way2011 alle Erwartungen. „Rückblickend sind wir hellauf begeistert, wie gut unsere neue Scheibe gelungen ist! Sie stellt das bis heute meist mitreisende Werk unserer 30jährigen Geschichte dar und wird sicherlich jeden zum Mitsingen animieren! Freddy veredelte das Ganze von produktionstechnischer Seite, indem er diesen Hardcore-Vibe einfing, den nur er aus AGNOSTIC FRONT herauskitzeln kann.

Die Jungs haben alle ihre komplette Leidenschaft in die Songs gesteckt und Erik Rutan fügte das Puzzle zusammen, um uns so frisch und lebendig wie eh und je klingen zu lassen. Dieses Album wird definitiv sein Klassiker-Potential entfalten, sobald die Welt es zu hören bekommt!“

Und das hat es.

Nachdem sie legendäre Zeitgenossen wie MINOR THREAT, SSD, DEAD KENNEDYS und BLACK FLAG, längst überlebt haben, hätten sich AGNOSTIC FRONT auf ihren Lorbeeren ausruhen können, doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei! Niemals lebten die fünf Musiker wohlhabend und abgesichert als Individuen.

Mit ihrem nunmehr elften Studioalbum »The American Dream Died«, hat die Band ihr wohl bislang aggressivstes Werk seit Jahren rausgebracht und sind zugleich die zeitlose Verkörperung ihrer Musik. Von Crossover, über Grindcore, bis hin zu subtilen OI Einflüssen, findet sich für jeden Fan der Band etwas. „Ich selbst und auch die Band waren noch nie so sehr von einem Album überzeugt,“ versichert Sänger Roger Miret. “Es ist voller Wut, Zorn und Ehrlichkeit; alle Zutaten für einen Klassiker! Die Aufnahmen waren sehr intensiv und das Endresultat wird es allen zeigen.“



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