DEVILMENT

DEVILMENT wurden 2011 von Daniel Finch inmitten eines religiösen Deliriums gegründet und konnten zunächst keinen dauerhaften Sänger finden (die Ketten waren wohl einfach zu locker).

Mit Dani Filth (CRADLE OF FILTH, TEMPLE OF THE BLACK MOON), einem Freund von Daniel, fand sich letztendlich ein fester, wenngleich mental nicht allzu gefestigter Sänger, der sich neben seinen anderen Projekten Zeit für DEVILMENT nimmt. Dazu Dani: „Als ich hörte, was Dan Finch plante, musste ich einfach zuschlagen. Der Sound ist wirklich einzigartig, sowohl gruselig, als auch heavy und unglaublich groovy ist. Ich wusste sofort, wohin die Reise gehen würde…“

Nachdem Dani im Sommer 2012 die Arbeiten am CRADLE Album »The Manticore and Other Horrors« abgeschlossen hatte, wurden die ersten DEVILMENT Demos aufgenommen. Das Demo, mit dem Titel »Grotescapology«, enthält acht Tracks, die trotz ihrer überzeugend psychotischen Note lediglich als Basis für eine neue Besetzung dienten. Nachdem sich der ursprüngliche Drummer verabschiedete, um mit IRON MAIDEN Bassit Steve Harris zu touren, waren bald auch die zwei verbleibenden Mitglieder wie vom Erdboden verschluckt.

Doch das Schicksal meinte es gut mit DEVILMENT und brachte Nick Johnson (Bass), Colin Parks (Guitar), Lauren Francis (Gesang & Keyboard) und Aaron Boast (Percussion) ins Rennen – vier äußerst kompetente Musiker, die ganz unvermittelt aus der lokalen Szene auftauchten, wie frische Pilze auf einem langsam verrottenden Stück Holz. Und plötzlich war die Band wieder komplett und fing mit vereinter Kraft an, neue Songs zu schreiben.

Das Album mit dem Titel »The Great And Secret Show«, ist ein echtes Monument des reinen, unverfälschten Metal Wahnsinns und anders als alles, was ihr jemals von Dani Filth erwarten würden. Klassische harte und groovende Riffs und Stücke, ganz im Stil der alten Hitchcock-Film-Soundtracks, verschmelzen mit irren Melodien und einem gewissen Avantgarde Feeling. Das Artwork von Drake Mefestta ist ein düsteres Meisterwerk und soll den Betrachter zum Staunen bringen.

Die Texte sind nicht minder düster und gleichsam poetisch; ein bisschen Roald Dahl, ein bisschen HP Lovecraft, ein bisschen Tim Burton, und ganz viel Dani Filth. Sie befassen sich mit dem Ursprung der Band im Land der Hexen, mörderisch instabilen Beziehungen, exotischen Filmdarstellerinnen, bewusstseinserweiternden Drogen aus der Victorianischen Ära und phantasmagorischer Schönheit, die hinter dem leicht verdeckten Vorhang des Daseins existiert.

Mit der Veröffentlichung ihres Debuts bei Nuclear Blast betrat DEVILMENT 2014 die internationale Bühne.

Zwei Jahre nach dem Einschlag ihres fulminanten Debüts, setzen DEVILMENT wieder neuen Schrecken in einer nichts ahndenden Welt frei. Mit einem aufgefrischten Line-Up und erneutem Sinn für Dynamik hat Dani’s Crew einen zweiten blut-bespritzten Schwung an kranken Hymnen minutiös zusammengestellt, der erheblich mehr Farbe, Intensität und textliche Vielseitigkeit zum geisterhaften Geschmack der Band addiert. Mit dem Titel »Devilment II: The Mephisto Waltzes« macht das zweite Album von DEVILMENT kein Geheimnis aus seinen schändlichen Absichten. Das Werk bietet einen verwirrenden Strom von unterschiedlichsten verrückten Vorstellungen und liefert diese mit raffiniertem, extremem Gothic-Flair und einer markerschütternden Dosis an Dani’s unverkennbarer verbaler List.